Osnabrück für Anfänger – Urlaub in der eigenen Stadt

„Osnabrück?! Gibt es da was zu sehen? Muss man da mal hin?“, ist eine der häufigsten Fragen neuer Bekanntschaften, wenn ich ihnen erzähle woher ich komme. Mit der Antwort tue ich mich immer wieder schwer. Definitiv gibt es in Osnabrück schöne Ecken, aber ob man als Tourist unbedingt nach Osnabrück muss, steht auf einem anderen Blatt Papier. Dennoch, wer zufällig mal durch Osnabrück kommt, sollte sich die Stadt einmal anschauen.

Inspiriert durch das Reiseblog „Travel Pins“, in dem zu einer Blogparade zum Thema „Urlaub in der eigenen Stadt“ aufgerufen wurde, habe ich mich selbst auf den Weg zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten meiner Heimatstadt gemacht und auf einem kleinen Rundgang einige davon abgelichtet.

Der Hauptbahnhof eignet sich ideal als Startpunkt für eine kleine Tour
Der Hauptbahnhof eignet sich ideal als Startpunkt für eine kleine Tour

Start und Ziel dieser kleinen Rundtour, die ohne Probleme in rund 1,5 Stunden zu schaffen ist liegt am Hauptbahnhof. Somit können auch Bahnreisende, die in Osnabrück umsteigen müssen einen kleinen Zwischenstopp einlegen. Vom Bahnhof führt der Weg zunächst immer geradeaus, bis wir links abbiegen und auf den Herrenteichswall zulaufen. Bei ihm handelt es sich um den letzten erhaltenen Rest der mittelalterlichen Stadtmauer in Osnabrück. Parallel verläuft der Fluss Hase. Wir überqueren ihn und haben dabei bereits den spätromanischen Dom vor Augen.

Der Osnabrücker Dom
Der Osnabrücker Dom

Läuft man links an ihm vorbei, befinden wir uns auf dem Theatervorplatz, der zugleich auch den Beginn der längsten Einkaufsstraße Osnabrücks markiert. Wer shoppen will, biegt hier ab. Wir wenden uns aber wieder dem Dom zu und nehmen, vorbei an seinem Hauptportal, Kurs auf die benachbarte Marienkirche.

Das Theater am Beginn der Fußgängerzone
Das Theater am Beginn der Fußgängerzone
Die Marienkirche liegt direkt am Marktplatz
Die Marienkirche liegt direkt am Marktplatz

Die Kirche und den angrenzenden Marktplatz sollte wirklich jeder Osnabrück-Besucher gesehen haben. Hier steht auch das weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Friede geschlossen wurde. Hinter dem Rathaus schließt sich die Altstadt an.

Der Marktplatz mit der Marienkirche und dem Rathaus
Der Marktplatz mit der Marienkirche und dem Rathaus

Viele Fachwärkhäuser, wie jenes des Hotels Walhalla, sind einen Blick wert. Wer die Altstadt auf direktem Weg durchquert, stößt irgendwann auf das Heger Tor – ein Kriegerdenkmal, das an die Schlacht von Waterloo erinnert.

Das Hotel Walhalla steht in der Altstadt
Das Hotel Walhalla steht in der Altstadt
Sehenswert ist das Heger Tor
Sehenswert ist das Heger Tor

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist bereits das von Daniel Liebeskind entworfene Felix-Nussbaum-Haus mit dem daneben befindlichen Kulturgeschichtlichen Museum zu erkennen. Von hier führt unser Weg immer geradeaus, bis wir die Stadthalle mit dem angrenzenden Schlosspark erreichen.

Eine ungewöhnliche Architektur bietet das Felix-Nussbaum-Haus
Eine ungewöhnliche Architektur bietet das Felix-Nussbaum-Haus
Wer Zeit hat, sollte auch das Kulturgeschichtliche Museum besuchen
Wer Zeit hat, sollte auch das Kulturgeschichtliche Museum besuchen

Dieser zählt definitiv zu den schönsten Orten in Osnabrück und sollte bei einem Besuch auf keinem Fall fehlen.

Das Osnabrücker Schloss von der Seite
Das Osnabrücker Schloss von der Seite
Das Schloss von hinten
Das Schloss von hinten

Vom Schloss ist es nicht mehr weit zum Bahnhof. Wer diesen kleinen Rundgang gemacht hat, der hat einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten Osnabrücks gesehen. Damit Ortsunkundige die Strecke besser nachvollziehen können, habe ich auf der nachfolgenden Karte eine kleine Übersicht gebastelt:

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Thomas Limberg

Ob Nordpol, Himalaya oder der Zoo um die Ecke. Immer wenn ich unterwegs sein und Neues entdecken kann, bin ich am glücklichsten. In diesem Blog nehme ich Dich seit 2010 mit auf meine Städtereisen, Roadtrips, Wander-Abenteuer und zu vielem mehr.

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