Rückblick auf meine Reise nach Nepal

Thomas Limberg 22. September 2015 0

Die turbulente Hauptstadt Kathmandu, die gewaltigen Berge des Himalaya, der tropische Dschungel im Chitwan Nationalpark – meine Reise nach Nepal gehörte zu den beeindruckendsten Reisen, die je unternommen habe. Es gab so viele einzigartige Begegnungen und Erfahrungen, über die ich zum Teil hier in den letzten Tagen bereits berichtet habe. Doch wie kam es eigentlich zu dieser Reise, wo bin ich überall gewesen und wie sieht es in Nepal nach dem verheerenden Erdbeben momentan aus?

Der Hinflug

Die Reise begann bereits phänomenal. Ich hatte das Glück bei Turkish Airlines in der Business Class fliegen zu dürfen. Wie es gewesen ist, darüber habe ich HIER ausführlich berichtet.

Besuch in einem buddhistischen Kloster

Gleich am ersten Tag erfüllte sich mit dem Besuch in einem buddhistischen Kloster ein langer Traum. Ich konnte bei einer Zeremonie von Mönchen dabei sein. Mehr Fotos davon sind HIER zu finden.

Die alten Königsstädte

Mit Patan und Bhaktapur, die auch als Lalitpur und Khwopa bekannt sind, habe ich zwei der drei ehemaligen Königsstädte im Kathmandutal besucht. Besonders sehenswert war die Architektur der alten Paläste und Tempel. Erstmals sah ich dabei auch einige Auswirkungen, die das Erdbeben im Frühjahr verursacht hat. HIER habe ich mehr darüber geschrieben.

Zu Besuch bei einer lebenden Göttin

In Patan hatte ich das Glück die sogenannte Kumari, ein von den Hinduisten und einem Teil der Buddhisten als lebende Göttin verehrtes Mädchen, treffen zu können. Wie es dort war, steht HIER.

Übernachtung bei Einheimischen in Panauti

In Panauti, einer Stadt mit einem wunderschönen mittelalterlichen Stadtkern und tollen newarischen Schnitzereien an den Gebäuden, hatte ich das Vergnügen in einer Gastfamilie wohnen zu können. Eine phänomenale Begrüßungszeremonie und das Kochen während eines Stromausfalls gehörten dazu. Was noch in Panauti passierte, darüber habe ich HIER berichtet.

Nashörner im Dschungel

Eines der schönsten Erlebnisse war sicher die Safari im Chitwan Nationalpark, bei der ich auch einem Panzernashorn ganz nah kommen konnte. Welche Tiere ich noch gesehen habe, steht HIER. Allein Die Fahrt von Kathmandu in den Chitwan hat sich mehr als gelohnt. Über diese habe ich HIER etwas geschrieben.

Ein Tag in Pokhara

Der Besuch in Pokhara begann mit einer Enttäuschung. Ich hatte gehofft, hier erstmals Achttausender sehen zu können. Leider machte eine dichte Bewölkung dies unmöglich. Dennoch entwickelte sich der Besuch dort zu einem der schönsten Tage in Nepal. Was nicht nur am Ausflug an den Phewa See lag. Was dort sonst noch geschah, ist HIER zu lesen.

Die ersten Achttausender

Nepal ohne Berge wäre wie ein Kuchen ohne Sahne. Entsprechend glücklich war ich, als ich auf einem Flug mit Yeti Airlines von Pokhara nach Kathmandu, endlich die langersehnten Gipfel des Himalaya zu sehen bekam. Welche das waren, steht HIER.

Am Stupa von Bodnath

Zurück in Kathmandu führte einer der ersten Wege zum Stupa von Bodnath. Ein Ort, der für mich zu den sehenswertesten in der Hauptstadt Nepals zählt. Warum das so ist, darüber habe ich HIER berichtet.

Totenverbrennungen in der Öffentlichkeit

Nach dem Besuch in Bodnath erfolgte dann der ungewöhnlichste Programmpunkt der Reise: der Besuch in einem der bedeutendsten Hindu-Tempel der Welt – jenem in Pashtupathinat. Über die dort öffentlich vollzogenen Leichenverbrennungen fällt es mir auch heute noch schwer zu schreiben. Einen Versuch habe ich HIER übernommen.

Wie es an einem Affentempel zugeht

Interessant war auch der Besuch am Affentempel von Swayambhunath, über den ich HIER mehr geschrieben habe.

Mit wem war ich unterwegs?

Ich wurde vom Reiseveranstalter Royal Mountain Travel eingeladen. Mit einer Gruppe weiterer Blogger und Journalisten erkundeten wir das Land. Ziel war es dabei vor allem, mit eigenen Augen zu sehen, dass Nepal die Folgen des Erdbebens aus dem Frühjahr gut überwunden hat und dass Reisen in dieses faszinierende Land ohne Probleme möglich sind. Letzteres kann ich nur bestätigen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise ein schlechtes Gefühl. Wer ein Land in Trümmern erwartet, täuscht sich völlig. Wüsste man nicht aus den Medien, dass hier unlängst ein verheerendes Erdbeben stattgefunden hat, man würde die Folgen davon vielfach gar nicht wahrnehmen. Übrigens, auch die nepalesische Presse zeigte reges Interesse an unserer Gruppe. So kam es, dass wir auch auf einer Pressekonferenz saßen und in vielen Medien über uns berichtet wurde:

Der Rückflug

Ähnlich genial wie der Hinflug gestaltete sich auch der Rückflug. Allerdings gab es jetzt ein zusätzliches Highlight. Die Sicht war perfekt und so konnte ich direkt nach dem Start erneut einige Gipfel des Himalaya und später große Teile des Iran mit Teheran sowie in der Türkei den Berg Ararat sehen. Reichlich Fotos habe ich HIER veröffentlicht.

Wie war eigentlich das Essen in Nepal?

Irgendwie wollten alle wissen was es in Nepal zu Essen gab. Deshalb habe ich dazu einen extra Artikel verfasst, der HIER zu finden ist.

0049_Nepal_08-Aug-2015_Limberg

Wo ich sonst noch was geschrieben habe

Nach der Nepal-Reise habe ich auch einen Artikel in den Osnabrücker Nachrichten verfasst. Dieser ist HIER zu finden. Außerdem konnte ich ein ausführliches Interview mit dem Bergsteiger Hans Kammerlander führen. Was er mir alles verraten hat, steht HIER. Auch Reinhold Messner hat mir einige Fragen zu Nepal beantwortet. Das, was er mir verraten hat, steht HIER.

IMG_1132

kammerlander

Was andere über die Reise geschrieben haben

Wenn man mit anderen Bloggern und Journalisten unterwegs ist und auch im Land das Medieninteresse groß ist, wird natürlich viel berichtet. Hier sind einige Beispiele:

Auch auf den Social-Media-Plattformen war die Reise ein Thema. Bei Facebook, Twitter und Instagram ist einiges dazu zu finden. Hier einige Beispiele:

Und sonst so?!

Bei mir im Blog tummelten sich übrigens so viele Leser, wie nie zuvor. Ich war selbst überrascht, wie groß das Interesse an Nepal war. Die Besucherzahlen auf breitengrad66.de gingen förmlich durch die Decke. Am beliebtesten war mein Artikel über die Safari im Chitwan Nationalpark, der HIER zu finden ist. Dieser wurde allein auf Facebook rund 500 mal geliked und geteilt, was zu einer enormen Verbreitung führte. Auf Instagram stieg die Zahl meiner Abonnenten explosionsartig. Allein die Gefällt-mir-Angaben zum nachfolgenden Foto sprechen Bände. Hier im Blog wurden überdurchschnittlich viele Kommentare zu meinen Beiträgen geschrieben. Dafür ein großes Dankeschön! Der Reiseveranstalter Entdeck die Welt hat zwei meiner Blogbeiträge auf seiner Seite eingebunden. Diese ist HIER zu finden. Im Kubli-Verlag erschien ein Nepal-Kalender, in dem auch Fotos von mir Verwendung fanden. Der Kalender ist u.a. HIER zu bekommen. Ich habe mich enorm über das Interesse an Nepal gefreut. Dieses großartige Land und seine Bewohner haben es verdient.

Blick auf den Himalaya. Aufgenommen auf einem Flug von Kathmandu nach Istanbul.

Ein von Thomas Limberg (@breitengrad66) gepostetes Foto am

Wie geht es weiter?

Keine Frage, Nepal hat mich begeistert, wie selten ein Land zuvor. Neben Kanada ist es schon jetzt mein absolutes Traumland. Ich werde in nächster Zeit immer mal wieder die ein oder andere Geschichte aus Nepal bei mir im Blog und evtl auch an anderer Stelle veröffentlichen. Für mich steht auch fest, dass ich gar nicht anders kann, als demnächst wieder nach Nepal zu reisen. Wie ist es mit euch? Seid ihr mal in Nepal gewesen oder wollt auch einmal hin? Hinterlasst doch unten einen Kommentar.

Meine Buchtipps zu Nepal

Sieht man einmal von Kanada ab, habe ich über kein anderes Land so viele Bücher im Schrank wie über Nepal. Von diesen kann ich die folgenden Titel ganz besonders empfehlen:

buecher

Reiseführer Nepal von Ray Hartung
Trotz Smartphone, Internet etc. möchte ich auf Reiseführer einfach nicht verzichten. Jener von Ray Hartung aus dem Trescher Verlag bietet die nötigen Infos und zudem noch kurzweilige Hintergrundinfos sowie tolle Fotos.  Mehr dazu HIER >>
Göttin auf Zeit
Irgendwie fasziniert mich dieser archaisch anmutende Kult um die Kumari. Was genau dahinter steckt, wird wunderbar in dem Buch von Gerhard Haase-Hindenberg beschrieben. Zwar ist das Buch schon etwas älter und beschreibt Szenen zur Zeiten, als in Nepal noch die Monarchie herrschte, an Aktualität in Bezug auf die Kumari hat es aber nicht verloren.  Mehr dazu HIER >>
Everest – Die Geschichte seiner Erkundung
Wer sich für den Everest interessiert, findet hier einen außergewöhnlichen Bildband. Vor allem von der Erstbesteigung, aber auch aus der Zeit davor und bis zum Jahre 2002 werden atemberaubende Fotos gezeigt. Alle stammen von der Royal Geographical Society und viele davon wurden in diesem Buch erstmals veröffentlicht. Dazu finden sich zahlreiche spannende Texte über den Berg der Berge.  Mehr dazu HIER >>
Nepalesische Küche: Original Kochrezepte vom Dach der Welt
Erst war ich etwas enttäuscht, als ich dieses Kochbuch bekam, denn es enthält nicht ein einziges Foto. Dafür finden sich darin aber zahlreiche Rezepte aus der nepalesischen Küche.  Mehr dazu HIER >>

 

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden:Tweet about this on Twitter0Share on Google+0Share on Facebook46Email this to someone

Schreibe einen Kommentar zu diesem Beitrag »

*

Auf Facebook nichts mehr verpassenschliessen
oeffnen