Safari in Deutschland

Was könnte man denn mal am Wochenende machen? Diese Frage stelle ich mir immer und immer wieder. So auch in der vergangenen Woche. Eine üppige Ideenliste kam zustande. Von sämtlichen Nordsee-Zielen wurde schnell Abstand genommen, da NRW bereits Sommerferien hat und zu befürchten war, dass dort kein Bein an die Erde zu bekommen wäre. Kurzerhand fiel die Entscheidung auf den Serengetipark in der Lüneburger Heide. Dass die Entscheidung für den Park und gegen die Nordsee eine gute Wahl war, zeigte sich schon bei der Anreise. Auf der A1 steckten wir eine Zeit im Stau – hier waren hauptsächlich Westfalen unterwegs – wohl alle ans Meer.  Ab Bremen war die Autobahn dann frei und wir standen schon bald vor den Toren des Serengetiparks.

Noch schnell die Antenne vom Dach des Autos abgeschraubt, damit kein Affe diese klaut, 28 Euro Eintritt pro Person entrichtet und los ging die Safari. Zuerst durch die Savanne Afrikas mit Giraffen, Gnus etc. Auf der einen Seite ein etwas bizarres Bild, wenn sich Autolawinen an den Tieren vorbeischieben, auf der anderen Seite auch ein großer Spaß. So nah kommt man solchen Tieren eigentlich sonst nirgendwo – Streicheln durchs Autofenster inklusive!  Was Tierschützer dazu sagen, möchte ich zwar lieber nicht wissen, aber zumindest machten die durchfahbaren Gehege einen großzügigen Eindruck und mir kam es so vor, als ginge es den Tieren hier besser als in manchen Zoos.

Ein nicht alltägliches Vergnügen im Serengetipark ist sicher auch das Affenland, in dem Besucher zu Fuß durch die Affengehege schlendern und dort mit den Tieren auf Tuchfühlung gehen können. Das kleine Totenkopfäffchen auf meiner Schulter hätte ich am liebsten mitgenommen. Auch abseits der Tiere bietet der Park viel Unterhaltung. Angegliedert ist ein Freizeitpark mit Attraktionen wie Achterbahnen, Wildwasserbahn etc. Zwar alles keine Attraktionen der Superlative, aber dennoch durchaus gut.  Vor allem, weil kaum lange Wartezeiten aufkommen. Lediglich bei der Wildwasserbahn und bei der Top-Attraktion der Aqua-Safari mit propellergetriebenen Sumpf-Booten, haben wir etwas länger anstehen müssen.

Die 190 km Anfahrt von mir bis in den gepflegten und abwechslungsreichen Park haben sich durchaus gelohnt. Negativ finde ich lediglich die Öffnungszeiten von 10-18 Uhr. Als Besucher hat man in den acht Stunden keine Chance alles zu sehen bzw. mit allen Fahrgeschäften zu fahren. Ein kleiner Tipp für alle, die ebenfalls im Sommer den Park besuchen: Nehmt euch genügend Getränke mit. Um 18 Uhr werden hier wirklich die Bürgersteige hochgeklappt. Anders als in anderen Parks schließen dann überpünktlich auch alle Gastro-Buden etc. und es gibt augenblicklich gar nichts mehr.

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