Drei Tage in Berlin – Der Zoologische Garten

Ich kann gar nicht sagen warum, aber kaum eine andere deutsche Stadt gefällt mir so sehr wie Berlin. Wahrscheinlich bin ich deshalb auch nirgendwo so oft gewesen wie in der Hauptstadt. Doch obwohl ich in den letzten Jahren eigentlich immer mindestens einmal dort war, gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Mich fasziniert die Geschwindigkeit, mit der sich Berlin verändert. Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen ersten Besuch, der jetzt fast 20 Jahre zurückliegt. Damals war das heutige Regierungsviertel noch fast komplett unbebaut, in der Friedrichstraße wurde überall mit Kohle oder Öl geheizt – jedenfalls stieg mir ein solcher Geruch in die Nase – und der Palast der Republik stand damals auch noch. Vor allem im Ostteil wirkte damals alles etwas heruntergekommen, heute glänzt dort alles und ein überteuerter Souvenirshop nach dem nächsten hat sich angesiedelt. Trotzdem – oder vielleicht gerade weil ich weiß, wie es früher hier einmal aussah – lässt sich in Berlin Geschichte einfach spüren. Unweigerlich wird man mit der deutschen Teilung oder dem 2. Weltkrieg konfrontiert. Wo sonst, wenn nicht in Berlin, könnte man besser eine Vorstellung davon bekommen, wie es damals war?

Deshalb freute ich mich auch wie ein kleines Kind auf den jetzigen 3-tägigen Berlin-Besuch, der uns zuerst in den Zoo führte. Auch hier bin ich vor einigen Jahren bereits gewesen und hatte immer besonders die Flusspferd- sowie die Pinguinanlage, in denen man die Tiere sowohl über als auch unter Wasser beobachten kann und das angrenzende Zoo-Aquarium in besonders guter Erinnerung.

Die Anlage für Flusspferde
Die Anlage für Flusspferde
Hier gab es auch Nachwuchs
Hier gab es auch Nachwuchs
Wohl einzigartig ist die Pinguinanlage
Wohl einzigartig ist die Pinguinanlage

Auch sonst überzeugt der Zoo mit vielen sehenswerten Gehegen. Da er mit rund 1600 verschiedenen Tierarten der artenreichste Zoo der Welt ist, sollte man als Besucher reichlich Zeit mitbringen. Schade nur, dass inzwischen keine Pandas mehr dort leben. Diese hatten mir bei meinem letzten Besuch besonders gefallen. Dafür beherbergt der Zoo aber vom Braun- über Kragen- bis hin zu Eisbären zahlreiche weitere Bärenarten. Auch wenn mir als „Bärenfan“ einfach das Herz blutet, wenn man diese tollen Tiere derart eingesperrt sieht.

Die Anlage für Eisbären
Die Anlage für Eisbären
In freier Wildbahn gefallen mir Bären einfach besser
In freier Wildbahn gefallen mir Bären einfach besser

Etwas traurig bin ich auch, wenn ich andere große Tiere, wie die zahlreich in Berlin lebenden Raubkatzen eingesperrt hinter dicken Gitterstäben sehe. Ich bezweifel, dass sich ein solches Tier unter derartigen Umständen auch nur annähernd wohlfühlen kann.

Zwei Löwen im Zoo
Zwei Löwen im Zoo
Die Besucher haben ihren Spaß - die Löwen eher weniger
Die Besucher haben ihren Spaß – die Löwen eher weniger
Ohne Worte
Ohne Worte
Auch andere Raubkatzen haben es nicht besser
Auch andere Raubkatzen haben es nicht besser

Doch ich will an dieser Stelle nicht die Moralkeule schwingen und eine Tierhaltung in Zoos verteufeln. Schließlich trage ich mit meinem Besuch selbst ein Stück dazu bei, dass solch faszinierenden Tiere dort eingesperrt werden. Außerdem habe ich bei einigen anderen (kleineren) Tieren den Eindruck, dass diese dort halbwegs artgerecht gehalten werden können. Hier noch einige weitere Bilder aus dem Zoo:

Papageien in allen erdenklichen Farben sind zu finden
Papageien in allen erdenklichen Farben sind zu finden
Dass es Tiere wie einen Hirscheber gibt, war mir bisher nicht bekannt
Dass es Tiere wie einen Hirscheber gibt, war mir bisher nicht bekannt
Viele komische Käuze sind zu sehen
Viele komische Käuze sind zu sehen
Sehenswert ist die Anlage für Steinböcke
Sehenswert ist die Anlage für Steinböcke
Eher traurig wirkt die Unterbringung der Elefanten
Eher traurig wirkt die Unterbringung der Elefanten
Natürlich sind auch Giraffen im Zoo zu finden
Natürlich sind auch Giraffen im Zoo zu finden
Ob es den Affen hier gefällt?
Ob es den Affen hier gefällt?
Bei den Seehunden war viel Andrang
Bei den Seehunden war viel Andrang
Weiße Wölfe gibt es selten in Zoos zu sehen
Weiße Wölfe gibt es selten in Zoos zu sehen
Faszinierend - Eine Sandkatze
Faszinierend – Eine Sandkatze

 Besonders freute ich mich an diesem Tag aber auf das angrenzende Zoo Aquarium. Auf drei Etagen sind hier echte Raritäten zu sehen. Im Erdgeschoss all jene Tiere, die Im Wasser leben – von der Qualle bis zum Hai. In der 1. Etage Reptilien und Amphibien und darüber die Welt der Insekten. Am besten sprechen hier auch Fotos für sich:

Unscheinbar, aber doch faszinierend - Quallen
Unscheinbar, aber doch faszinierend – Quallen
Die bunten Fische und Korallen sind sehenswert
Die bunten Fische und Korallen sind sehenswert
Es gibt zahlreiche komische Fische zu sehen
Es gibt zahlreiche komische Fische zu sehen
Seepferdchen fehlen natürlich nicht
Seepferdchen fehlen natürlich nicht
Vor allem die Becken mit den großen Fischen beeindrucken
Vor allem die Becken mit den großen Fischen beeindrucken
"Ich bin ein Kugelfisch"
„Ich bin ein Kugelfisch“
Klapperschlangen sind zu sehen
Klapperschlangen sind zu sehen
Und auch ungiftige Schlangen, wie dieser Python
Und auch ungiftige Schlangen, wie dieser Python
Die Terrarien sind besonders schön gestaltet
Die Terrarien sind besonders schön gestaltet
Gefühlte 1000 verschiedene Froscharten sind in Berlin zu sehen
Gefühlte 1000 verschiedene Froscharten sind in Berlin zu sehen
Sogar verschiedene Ameisenarten werden gehalten
Sogar verschiedene Ameisenarten werden gehalten

Wer sich für einen Zoo-Besuch entschließt, sollte sich unbedingt ein Kombiticket kaufen, dass zugleich auch zum Besuch des Aquariums berechtigt – so lässt sich viel Geld sparen.

Was ich sonst noch in Berlin gemacht habe, darüber werde ich hier in den nächsten Tagen berichten.

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