Der Stupa von Bodnath

Thomas Limberg 24. August 2015 3

 

Es gibt sie, diese magischen Orte, die sich irgendwie anfühlen, als entstammen sie einer längst vergangenen Zeit. Orte, die sich mit nichts vergleichen lassen. Orte, an denen seit Jahrhunderten die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Der Stupa von Bodnath ist ein solcher Ort. War man bei der Anfahrt gerade noch im Getümmel Kathmandus versunken, wähnt man sich sobald man das Eingangstor zum Weg um den Stupa betritt, in einer ganz anderen Welt. Von Hektik ist hier keine Spur. Alles wirkt friedlich und ruhig. Aus Lautsprechern in den Geschäften schallt überall das einprägsame Mantra “Om mani padme hum” herüber. Fast wirkt es so, als wäre man in einen Kinofilm über fremde Kulturen hineingebeamt worden. Rund um den Stupa reihen sich kleine Läden mit Kunsthandwerk aneinander. Menschen in leuchtenden Gewändern wandeln umher, es riecht nach Räucherstäbchen. Viele Tibeter sind hier. Sie umrunden den Stupa, der zu den größten seiner Art zählt, immer wieder im Uhrzeigersinn und drehen dabei die ringsum angebrachten Gebetsmühlen. Junge Menschen sind zu sehen, Mönche in der traditionellen rot gelben Robe und alte Menschen. Ich frage mich, welche Lebensgeschichte sie hinter sich haben. Viele sind alt genug, dass sie noch gute Erinnerungen an ihre Heimat haben müssen. Wie es ihnen wohl ergangen ist, als sie aus Tibet fliehen mussten? Unweigerlich taucht die Frage auf, wie sieht es heute in Tibet aus? So wie jetzt hier am Stupa von Bodnath? Fest steht für mich, dass Bodnath einer der sehenswertesten Plätze in Kathmandu ist. Wer die Hauptstadt bereist und hier nicht vorbeikommt, hat definitiv etwas verpasst. Selbst wer mit Religion oder dem Buddhismus wenig anfangen kann, wird hier eine ganz besondere Aura spüren. Auch ich ertappe mich dabei, wie ich zwischendurch an den Gebetsmühlen drehe und dabei meine Gedanken fliegen lasse. Doch bevor ich hier viele Worte verliere, lasse ich lieber einige Fotos sprechen:

Noch trägt der Stupa sichtbare Spuren des Erdbebens vom Frühjahr

Um den Stupa herum führt ein Weg

Es ist hier angenehm ruhig

Elefanten vor dem Stupa

Mönche sind unterwegs

Im Uhrzeigersinn wird der Stupa umrundet

Das buddhistische Dharma-Rad

Viele umrunden den Stupa mehrmals

Auch viele alte Leute sind hier

Es wird gebetet

Gläubige Buddhisten

Es riecht nach Abenteuer

Man erntet fast immer ein Lächeln

Tauben sind auch hier unterwegs

Sehr viele sogar

Bunte Ware in den Geschäften

Es wird auch gemeinsam gepilgert

Gebetsfahnen und -mühlen sind rund um den Stupa angebracht

Man könnte dort den ganzen Tag sitzen und beobachten

Bodnath ist ein faszinierender Ort

Die Gebetsfahnen tragen die Gebete per Wind fort

Eingangstor zur Anlage

Auch Kinder wollen die Gebetsmühlen drehen

Eine alte Tibeterin

Bunte Farben wohin man schaut

Der Stupa wird jährlich neu gekalkt

Auch die Steinfiguren werden verehrt

Gebetsmühlen finden sich in allen Größen

Mädchen und Frauen tragen besonders bunte Gewänder

Eine weitere Tibeterin

Gedankenverloren wird gebetet

Souvenirstand am Straßenrand

Kathmandu hat den Stupa umzingelt

Rund um den Stupa werden Mandalas gezeichnet

Und Mandalas verkauft

Sollte sich jemand fragen, wie das eingangs erwähnte “Om mani padme hum” klingt, der sollte jetzt seine Lautsprecher voll aufdrehen und den nachfolgenden Soundtrack abspielen. Wer dann noch ein Räucherstäbchen entzündet und langsam erneut durch die Fotos scrollt, kann sich fast wie am Stupa fühlen.

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden:Tweet about this on Twitter0Share on Google+0Share on Facebook16Email this to someone

3 Kommentare »

  1. Corinna 26. August 2015 at 14:31 - Reply

    Vielen Dank für den Bericht und die Bilder.
    Ganz genau die gleichen Empfindungen hatte ich, als ich vor ein paar Jahren dort war. In ein paar Wochen werde ich wieder nach Kathmandu reisen und freue mich schon auf diesen sehr speziellen Ort!

    • Thomas Limberg 26. August 2015 at 17:49 - Reply

      Hallo Corinna,
      danke, das freut mich! Dann wünsche ich dir eine schöne Reise und viel Spaß in Nepal. Ich bin ja etwas neidisch und würde am liebsten direkt mitkommen…
      Schöne Grüße
      Thomas

Schreibe einen Kommentar zu diesem Beitrag »

*

Auf Facebook nichts mehr verpassenschliessen
oeffnen