Der Stupa von Bodnath

 

Es gibt sie, diese magischen Orte, die sich irgendwie anfühlen, als entstammen sie einer längst vergangenen Zeit. Orte, die sich mit nichts vergleichen lassen. Orte, an denen seit Jahrhunderten die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Der Stupa von Bodnath ist ein solcher Ort. War man bei der Anfahrt gerade noch im Getümmel Kathmandus versunken, wähnt man sich sobald man das Eingangstor zum Weg um den Stupa betritt, in einer ganz anderen Welt. Von Hektik ist hier keine Spur. Alles wirkt friedlich und ruhig. Aus Lautsprechern in den Geschäften schallt überall das einprägsame Mantra „Om mani padme hum“ herüber. Fast wirkt es so, als wäre man in einen Kinofilm über fremde Kulturen hineingebeamt worden. Rund um den Stupa reihen sich kleine Läden mit Kunsthandwerk aneinander. Menschen in leuchtenden Gewändern wandeln umher, es riecht nach Räucherstäbchen. Viele Tibeter sind hier. Sie umrunden den Stupa, der zu den größten seiner Art zählt, immer wieder im Uhrzeigersinn und drehen dabei die ringsum angebrachten Gebetsmühlen. Junge Menschen sind zu sehen, Mönche in der traditionellen rot gelben Robe und alte Menschen. Ich frage mich, welche Lebensgeschichte sie hinter sich haben. Viele sind alt genug, dass sie noch gute Erinnerungen an ihre Heimat haben müssen. Wie es ihnen wohl ergangen ist, als sie aus Tibet fliehen mussten? Unweigerlich taucht die Frage auf, wie sieht es heute in Tibet aus? So wie jetzt hier am Stupa von Bodnath? Fest steht für mich, dass Bodnath einer der sehenswertesten Plätze in Kathmandu ist. Wer die Hauptstadt bereist und hier nicht vorbeikommt, hat definitiv etwas verpasst. Selbst wer mit Religion oder dem Buddhismus wenig anfangen kann, wird hier eine ganz besondere Aura spüren. Auch ich ertappe mich dabei, wie ich zwischendurch an den Gebetsmühlen drehe und dabei meine Gedanken fliegen lasse. Doch bevor ich hier viele Worte verliere, lasse ich lieber einige Fotos sprechen:

Noch trägt der Stupa sichtbare Spuren des Erdbebens vom Frühjahr
Um den Stupa herum führt ein Weg
Es ist hier angenehm ruhig
Elefanten vor dem Stupa
Mönche sind unterwegs
Im Uhrzeigersinn wird der Stupa umrundet
Das buddhistische Dharma-Rad
Viele umrunden den Stupa mehrmals
Auch viele alte Leute sind hier
Es wird gebetet
Gläubige Buddhisten
Es riecht nach Abenteuer
Man erntet fast immer ein Lächeln
Tauben sind auch hier unterwegs
Sehr viele sogar
Bunte Ware in den Geschäften
Es wird auch gemeinsam gepilgert
Gebetsfahnen und -mühlen sind rund um den Stupa angebracht
Man könnte dort den ganzen Tag sitzen und beobachten
Bodnath ist ein faszinierender Ort
Die Gebetsfahnen tragen die Gebete per Wind fort
Eingangstor zur Anlage
Auch Kinder wollen die Gebetsmühlen drehen
Eine alte Tibeterin
Bunte Farben wohin man schaut
Der Stupa wird jährlich neu gekalkt
Auch die Steinfiguren werden verehrt
Gebetsmühlen finden sich in allen Größen
Mädchen und Frauen tragen besonders bunte Gewänder
Eine weitere Tibeterin
Gedankenverloren wird gebetet
Souvenirstand am Straßenrand
Kathmandu hat den Stupa umzingelt
Rund um den Stupa werden Mandalas gezeichnet
Und Mandalas verkauft

Sollte sich jemand fragen, wie das eingangs erwähnte „Om mani padme hum“ klingt, der sollte jetzt seine Lautsprecher voll aufdrehen und den nachfolgenden Soundtrack abspielen. Wer dann noch ein Räucherstäbchen entzündet und langsam erneut durch die Fotos scrollt, kann sich fast wie am Stupa fühlen.

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Thomas Limberg

Ob Nordpol, Himalaya oder der Zoo um die Ecke. Immer wenn ich unterwegs sein und Neues entdecken kann, bin ich am glücklichsten. In diesem Blog nehme ich Dich seit 2010 mit auf meine Städtereisen, Roadtrips, Wander-Abenteuer und zu vielem mehr.

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