Wandern auf dem Harzer Hexenstieg

Dampflok der Brockenbahn Harzer Schmalspurbahn

Den Hexenstieg wandern – wie oft habe ich mir das schon vorgenommen. Jetzt bin ich ein verlängertes Wochenende im Harz gewesen und habe mir einige der Highlights des Wanderweges angeschaut, der zu den Top Trails of Germany gehört. Immer wieder bin ich dabei positiv überrascht worden und habe einen Wanderweg erlebt, der ganz sicher zu den schönsten und abwechslungsreichsten in ganz Deutschland zählt.

Das Wasserregal – Ein UNESCO Weltkulturerbe

Quartier habe ich zunächst im schmucken Örtchen Altenau bezogen, in dem einst Goethe bei seiner ersten Harzreise Station machte und von dort zum Brocken aufbrach. Doch bevor es für mich zum Brocken ging, stand ein anderes Highlight auf dem Programm. Ich traf mich mit dem Gästeführer Klaus Lehmberg. Gemeinsam fuhren wir nach Buntenbock, wo die Hexenstieg-Wanderung für mich beginnen sollte.

Hier, etwas südlich der alten Bergbaustadt Clausthal-Zellerfeld, liegt das einzigartige Oberharzer Wasserregal. Es handelt sich dabei um ein ausgeklügeltes System zur Umleitung und Speicherung von Wasser, das im Mittelalter für den Bergbau angelegt wurde. Über 120 künstliche Teiche, die durch 500 km Wassergräben, 30 km unterirdische Wasserläufe  und 18 km hölzerne Rinnen verbunden sind, gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Kein Wunder, dass dieses System 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Schon als wir in Buntenbock unsere Wanderung starten, versetzt mich Lehmberg in Staunen. Wir kommen vorbei am Bärenbrucher Teich. Dort erklärt er mir, dass die Dämme, die die Teiche bis heute aufstauen damals allein durch Grassoden abgedichtet wurden. Als wir weiter wandern und am Oberen Nassenwieser Teich vorbeikommen, fühle ich mich fast wie in Kanada. Die Teiche wirken, eingerahmt von tiefen Fichtenwäldern, fast wie natürliche Seen am Polarkreis. Statt eines Elches im Wasser badet hier aber ein junges Paar. Dass ich mit Lehmberg unterwegs bin, erweist sich als absoluter Glücksfall. Zwar kann ich mir nicht alles merken, was er über das Wasserregal berichtet, er scheint auf diesem Gebiet aber eine Art wandelndes Lexikon zu sein. Er erklärt mir die Funktionsweise der Striegelhäuschen, die auf jedem Damm stehen und den Wasserzufluss regeln und hat die ein oder andere Anekdote parat. Dass an vielen Stellen des Weges zusätzliche Infotafeln angebracht sind, auf denen die Geschichte des Wasserregals erklärt wird, gefällt mir ausgezeichnet.

Von der Ruhe und Weite, wie man sie in Kanada findet, ist auch hier auf der Zellerfelder Hochebene einiges zu spüren. Wir kommen vorbei an der Quelle der Innerste und begegnen kaum Menschen. Dann und wann mal ein Spaziergänger, sonst nur herrlicher Wald. Größtenteils aus Fichten bestehend, gelegentlich mit Buchen und anderen Laubbäumen unterpflanzt. Klaus Lehmberg, erklärt mir, dass die Bergleute einst einen enorm hohen Holzbedarf hatten und deshalb den halben Harz abholzten. Da Fichten relativ schnell nachwachsen und diese sich für den Bergbau gut eigneten, wurden diese nachgepflanzt. Der ursprüngliche Mischwald mehr und mehr verdrängt. Jetzt versucht man durch gezielte Neupflanzungen das ursprüngliche Erscheinungsbild des Harzes wieder herzustellen. Mich faszinieren auch die reinen Fichtenwälder, die auf mich besonders dunkel und geheimnisvoll wirken. Das perfekte Bild würde es hier abgeben, wenn einer der heimischen aber scheuen Luchse darin zu beobachten wäre.

Über uns kreist ein Reiher, als wir den Hirschler Teich erreichen. Ich kann meine ersten Stempel im Wanderpass für die Harzer Wandernadel sammeln, zu der sich im ganzen Harz 222 Stempelstellen befinden, und bin glücklich. Der Harz und ich, das passt gut zusammen. Hier fühle ich mich wohl. Hier gibt es eine faszinierende Natur und eine spannende Geschichte. Bereits nach wenigen Schritten kann ich mich wieder davon überzeugen. Wir laufen entlang des Dammgrabens und kommen an die Huttaler Widerwaage. Ein Bauwerk, das mich erneut in Erstaunen versetzt. Durch einen unterirdischen Stollen, kann Wasser in den Hirschler Teich auf der anderen Seite eines Höhenzuges oder in die andere Richtung fließen – ganz nach Bedarf. Angelegt im 18. Jahrhundert, um nahe gelegene Gruben mit Kraftwasser zu versorgen. Ich frage mich, wie man damals ohne GPS und moderne Hilfsmitteln solche Meisterleistungen verbringen konnte. Ein Eindruck, der sich auf dem Sperberhaier Damm noch verstärkt. 600 Bergleute schufen hier einst nur mit Hacke, Schaufel und Schubkarre einen 935 Meter langen Damm zur Wasserbeförderung, der heute 16 Meter über der Bundesstraße 242 verläuft und noch immer einen imposanten Anblick bietet.

Die Etappe zum Nachwandern

Der Weg von Buntenbrock bis zum Sperberhaier Damm ist etwas über 12 Kilometer lang. Ich habe meine Wanderung per GPS aufgezeichnet. Auf der nachfolgenden Karte ist die Strecke zu sehen.

volle Distanz: 12425 m
Maximale Höhe: 631 m
Minimale Höhe: 539 m
Gesamtanstieg: 309 m

Auf Goethes Spuren zum Gipfel des Brocken

Am nächsten Tag verlasse ich Altenau am frühen Morgen. Ich komme vorbei am Hotel Rathaus. Inzwischen geschlossen und teilweise verfallen geht von ihm noch immer eine besondere Aura aus. Goethe schlief hier in der Nacht zum 10. Dezember 1777, bevor er über Torfhaus zum Brocken aufstieg. Ich folge seinen Spuren und begebe mich zunächst auf den Wellnerweg, der später in den Hexenstieg mündet und von dort zugleich auch den Namen Goetheweg trägt.

Es geht direkt bergan. Ich laufe anfangs auf einem Forstweg und genieße die Stille. Niemand ist hier unterwegs. Ich bin ganz alleine. Im Wald, auf der linken Seite, huscht immer wieder ein Eichhörnchen aufgeregt die Stämme hoch. In der Ebene auf der rechten Seite liegt leichter Morgennebel im Tal. Ich sauge den frischen Geruch des Waldes auf und erfreue mich an den in der Sonne glitzernden Spinnengeweben am Wegesrand, die von Tautropfen überzogen sind. Als ich dann wieder auf den Dammgraben stoße, beginnt für mich einer der schönsten Abschnitte des heutigen Tages. Immer wieder plätschert es. Kleine Bäche sind zu sehen. Ich quere ein Gebiet, in dem es steiniger wird. Der Granit des Brockens kommt zum Vorschein. Der Weg wird schmal und erinnert fast an eine Almwanderung. Je näher ich jedoch Torfhaus komme, desto mehr Menschen sind unterwegs.

In Torfhaus angekommen, liegt er dann vor mir: der Brocken. Erstmals kann ich den Berg mit seinen charakteristischen Gipfel-Gebäuden auf dieser Wanderung sehen. Acht Kilometer sollen es von hier noch bis oben sein. Letztendlich werden es etwas mehr. Entweder taugt mein GPS nichts oder die genannten Kilometerangaben stimmen im Harz nicht ganz. Nicht nur auf dem Weg zum Brocken, auch auf den anderen Etappen, zeigt mein GPS immer etwas mehr gelaufene Kilometer an, als in den Wanderführern und auf den Wegweisern angegeben. Mit der Ruhe ist es hier schlagartig vorbei. Unmengen Ausflügler bevölkern Torfhaus und die umliegenden Parkplätze. Ich werfe einen kurzen Blick ins Nationalparkhaus, das mich nicht sonderlich beeindruckt und treffe mich dann mit Raik Fleckstein. Er ist Ranger im Nationalpark Harz und begleitet mich ein Stück in Richtung Gipfel.

Auch er erzählt mir viel über den Wald. Ich bin überrascht, wie spannend und vielschichtig dieses Thema ist. Wir sprechen darüber, dass die hier eigentlich nicht heimischen Fichten im Winter ein großes Problem mit der Schneelast haben, darüber welche Nachteile eine reine Monokultur hat und darüber wie man versucht den ursprünglichen Mischwald im Nationalpark wieder zu bekommen. Immer wieder stoßen wir auch auf abgestorbene Areale. Eine Folge des Borkenkäfers, der hier großflächig sein Unwesen treibt. Was für die Natur eine große Belastung ist, fasziniert mich irgendwie. Die toten Waldteile bieten mit ihren bizarren Geästen eine besonderen Anblick. Als wir an einem jungen Baum vorbeikommen, der kaum noch Rinde am Stamm hat, macht mich Fleckstein auf die gerade stattfindende Hirschbrunft aufmerksam. An diesem Baum habe sich ein brünftiger Hirsch sein Geweih abgestoßen. Ich bin beeindruckt von diesem Zeichen einer gewaltigen Natur. Auch als wir über das Große Torfhausmoor laufen, versetzt es mich in Staunen. Wo sonst kann man noch solche Landschaften sehen? Überall wächst Sonnentau, der mit seinen klebrigen Blättern winzige Insekten fängt. Ich bin überrascht, wie schnell der Hexenstieg sein Gesicht verändert und wie schnell es hier neue Dinge zu sehen gibt.

Als ich kurz nach dem sogenannten Eckersprung auf den Kolonnenweg der ehemaligen DDR treffe, bin ich weniger fasziniert. Zwar ist hier an der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die Natur immer noch großartig, doch vereinen sich hier mehrere Wanderwege, die hinauf zum Brocken führen. Urplötzlich wird es unangenehm voll. Wahre Menschenmassen schieben sich in Richtung Gipfel. Für eine kurze Zeit muss ich an Goethe denken. Daran, wie er einst im Tiefschnee an dieser Stelle nach oben stapfte. Er war damals nur in Begleitung eines Försters. Ich habe heute scheinbar halb Deutschland mit mir auf dem Weg.

Während Goethe sich hier zum „Faust“ inspirieren ließ, habe ich ich einen Vorteil, den er nicht hatte. Die Brockenbahn, die jetzt den letzten Teil meines Weges nach oben begleitet, gab es zu Goethes Zeiten noch nicht. Als der erste Zug aus Wernigerode zum Brocken an mir vorbeifährt, bin ich hin und weg. Blitzeblank geputzte Züge, die nostalgischen Dampfloks mit ihrem einzigartigen Geruch und dem charakteristischen, weithin hörbaren Schauben – einfach herrlich. Sofort wird man wieder zum Kind.

Als ich den Gipfel erreiche, stehe ich zum zweiten Mal auf dem höchsten Berg in Norddeutschland. Ein Gipfel, der schon immer faszinierte. Ob eben jenen Goethe, der drei Mal hier war oder andere prominente Besucher wie Heinrich Heine, Hans Christian Andersen, Hermann Löns oder Otto von Bismarck sind nur einige Beispiele von Personen, die sich vom Brocken magisch angezogen fühlten. Tatsächlich hat dieser Ort etwas ganz Besonderes. Ist es die Aussicht, die Natur, das raue Wetter? Ich kann es nicht sagen. Vielleicht auch die sagenumwobene Geschichte. Die Hexen, die deutsch-deutsche Geschichte – auf jeden Fall ist dieser Ort ein ganz besonderer.

Ich gönne mir einen kurzen Besuch der Aussichtsplattform oberhalb des Brockenhotels. Zwar kostet die Auffahrt inzwischen 2,50 Euro, aber der Blick lohnt sich. Im Tal erkenne ich das Schloss Wernigerode, lasse meinen Blick über den Brockengarten und den Wurmberg schweifen und beobachte, wie von allen Seiten immer mehr Wanderer den Brocken hinauf und hinab steigen.

Bevor ich mich auf den Weg hinab mache, schaue ich noch kurz im Brockenhaus vorbei. Dort befindet sich eine kleine, aber sehenswerte Ausstellung zur Geschichte des Brockens. Es wird sowohl über die Flora und Fauna, sowie über die historische Entwicklung mit der DDR-Vergangenheit informiert, als auch an die prominenten ehemaligen Besucher des Brockens erinnert.

Inzwischen habe ich an diesem Tag deutlich  über 20 Kilometer in den Beinen und bin froh, dass ich für das kommende Teilstück eine kleine Wanderpause bekomme. Vom Brocken bis hinunter nach Drei-Annen-Hohne fahre ich mit der Brockenbahn. Ein Erlebnis, das man sich unbedingt gönnen sollte.

Die Wagen der Bahn verfügen an ihren Enden über eine offene Plattform. Ich bleibe direkt hinter der Lok stehen und bekomme so hautnah die eindrucksvolle Kraft dieses Dampfrosses mit. Schnaubend setzt sich die Schmalspurbahn in Bewegung. Der Dampf weht mir ins Gesicht. Ich komme mir vor, wie ein kleiner Junge auf einem Spielplatz. Die ganze Fahrt über stehe ich draußen. Als ich ankomme riecht meine Jacke noch Stunden später nach Dampflok. Irgendwie ekelig, aber irgendwie fast schon eine Art Trophäe. Schaut mal her, ich bin mit der Brockenbahn gefahren, könnte ich jetzt sagen und geruchsvoll unter Beweis stellen.

Wer ebenfalls Fan der Harzer Schmalspurbahn ist, dem kann ich übrigens eine Übernachtung im Hotel Kräuterhof Drei-Annen-Hohne sehr empfehlen. Dieses liegt direkt am malerischen Bahnhof. Ich hatte dort aus meinem Zimmer direkten Blick auf das Treiben am Bahnsteig.

Die Etappe zum Nachwandern

Die Wanderung von Altenau zum Brocken ist frei von technischen Schwierigkeiten. Dennoch ist sie durch ihre Länge und die zu bewältigenden Höhenmeter eine kleine, aber nicht schwierige Herausforderung. Nachfolgend findet sich meine Aufzeichnung der gegangenen Strecke.

volle Distanz: 19649 m
Maximale Höhe: 1141 m
Minimale Höhe: 467 m
Gesamtanstieg: 899 m

Das Bodetal – Fast wie in den Alpen

Thale, Hexentanzplatz, Rosstrappe – Diese Begriffe stehen für Mythen und Sagen. Und sie stehen für die letzte Etappe des Harzer Hexenstieges. Da mir vielfach gesagt wurde, der Weg durch das Bodetal sei einer der schönsten Abschnitte der Wanderung, habe ich mich darauf ganz besonders gefreut. Dass da etwas dran ist, merke ich schon beim Start. Während ich per Taxi von Drei-Annen-Hohne zu meinem Ausgangspunkt nach Treseburg fahre, hat sich die Landschaft stark verändert. Es ist felsiger geworden. Auch die Wälder sehen hier anders aus. keine Monokultur aus Fichten mehr, sondern ein Laubwald mit vielen alten Buchen. Einige sind bereits leicht herbstlich gefärbt. Die Bode strömt sanft dahin. Ich folge ihr heute bis nach Thale.

Der Weg steigt leicht, aber kaum spürbar an. Erst als die Bode doch deutlich unter meinen Füßen zu sehen ist, merke ich, dass ich schon ein paar Höhenmeter geschafft habe. Je höher ich komme, desto enger wird das Tal. Auf der anderen Flussseite wachsen imposante Felswände empor. Wüsste ich nicht, dass ich mich im Harz befinde, könnte man sich auch in den Alpen wähnen. Golden leuchtet das Laub der Bäume im Gegenlicht der noch tief stehenden Sonne. Es ist noch früh am Morgen und erneut bin ich fast alleine unterwegs. Kein Straßenlärm ist zu hören, nur das Plätschern der Bode und das Singen einiger Vögel. Viele Feuersalamander soll es hier geben. Tatsächlich sehe ich einen. Leider ist es aber ein totes Exemplar. Und noch ein ganz besonderes Tier soll hier leben, darauf weißt mich zumindest eine Infotafel am Wegesrand hin. Das Mufflon soll sich in den steilen Felswänden wohl fühlen. Ich halte permanent Ausschau, bekomme aber keins zu Gesicht. Irgendwann geht es in Serpentinen steil die Granitfelsen hinunter zur Bode. Ich befinde mich jetzt im Bodekessel, der oft auch als Grand Canyon des Harzes bezeichnet wird und lange unzugänglich war. Über die Teufelsbrücke verlasse ich die eindrucksvolle Klamm und komme vorbei an einem Gedenkstein. Dieser Erinnert an Goethe, der auch hier gewesen ist.

Nachdem ich ein Rasthaus erreiche wird es urplötzlich wieder voll auf dem Hexenstieg. Immer mehr Menschen sind unterwegs. Viele Tagesausflügler aus Thale, die eine Stück in den Wald spazieren. Tatsächlich ist es jetzt nicht mehr weit bis zum Ende meiner Tour. Ein Wegweiser weißt noch einen Kilometer bis zum Bahnhof aus. Ich bin irgendwie glücklich darüber, dass Ziel bald erreicht zu haben, zugleich auch traurig, dass diese tollen und ereignisreichen (Wander-)tage im Harz bald vorüber sind. Ich laufe die letzten Meter ganz bewusst langsam, lasse immer wieder meinen Blick über die sanft plätschernde Bode streifen und störe mich auch nicht an den vielen Menschen, die in Thale unterwegs sind. Ich weiß, dass ich hier im Harz etwas gefunden habe, nachdem ich eigentlich schon immer gesucht habe. Ich weiß nicht genau was es ist, nur dass es mich glücklich macht und dass ich bald zurückkehren werde.

Die Etappe zum Nachwandern

Verlaufen kann man sich auf diesem letzten Teilstück nicht. Der Weg führt immer entlang der Bode. Dennoch habe ich die Etappe per GPS aufgezeichnet.

volle Distanz: 11373 m
Maximale Höhe: 310 m
Minimale Höhe: 157 m
Gesamtanstieg: 491 m

Nützliche Infos zum Hexenstieg

Der Hexenstieg ist durchgängig ausgezeichnet beschildert. Ich hatte nie Probleme den Weg zu finden. Technisch schwierig ist die Wanderung eigentlich an keiner Stelle – wenngleich es am Brocken an einigen Abschnitten phasenweise etwas steiler wird.

Welche Bücher sind empfehlenswert?

Harz Bücher - Hexenstieg wandern

Mittlerweile stehen zum Harz und zum Hexenstieg einige Bücher in meinem Regal. Empfehlen kann ich ganz besonders die beiden Titel „Mit Volldampf durch den Harz“* sowie „Der Brocken“*. Beide sind für jeweils nur fünf Euro erhältlich und bieten eine Fülle an Informationen sowie interessante Bilder. Ebenfalls empfehlenswert ist das Buch „Mystische Pfade im Harz“*, das viele spannende Anregungen für künftige Wanderungen bietet. Wer etwas speziell zum Hexenstieg sucht, sollte sich auf jeden Fall den „Karto Guide Harzer Hexen-Stieg“* zulegen. Zum Schnäppchenpreis von 6,80 Euro bekommt man hier einen praktischen Führer, der auf alle Sehenswürdigkeiten entlang des Hexenstieges eingeht und zudem auch noch eine praktische Karte mitliefert.

Ein spannendes Hörbuch

Übrigens gibt es zum Hexenstieg ein spannendes Hörbuch. Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von Hörbüchern, doch da ich dieses als Geschenk bekam, dachte ich mir, ich kann ja mal reinhören. Das Ergebnis hat mich total überrascht. Das Hörbuch ist informativ und mal eine erfrischend andere Annäherung an einen Wanderweg, die ich in dieser Form noch nie irgendwo gesehen habe. Die Gesamtspielzeit beträgt 78 Minuten. Zu haben ist die CD u.a. HIER >>*

Wo übernachten?

Ich habe in Altenau im Landhotel Alte Au und in Drei-Annen-Hohne im Hotel Kräuterhof geschlafen. Beide Hotels waren super – vor allem auch wegen der ausgezeichneten Küche, in der ich die lokalen Wildspezialitäten genossen habe. Einziger Kritikpunkt ist, dass es in beiden Hotels erst recht spät (ab 8 Uhr bzw. ab 7.30 Uhr) Frühstück gab. Neben diesen beiden Hotels bin ich an zahlreichen weiteren Unterkünften voreigekommen, die von außen alle einen gemütlichen Eindruck machten. Wer vorab etwas buchen möchte und evtl. auch organisiert mit Gepächtransfer wandern möchte, findet unter www.buch-den-harz.de interessante Angebote.

Mein Video zur Wanderung

Von meiner Wanderung auf dem Hexenstieg habe ich dieses kleine Video produziert:

Offenlegung: Zur Wanderung auf dem Hexenstieg wurde ich von den „Top Trails of Germany“ sowie vom „Harzer Tourismusverband“ im Rahmen des „Blogger Wandermonats“ eingeladen. Eine Übernachtung im Landhotel Alte Au habe ich selbst gezahlt.

Thomas Limberg

Ob Nordpol, Himalaya oder der Zoo um die Ecke. Immer wenn ich unterwegs sein und Neues entdecken kann, bin ich am glücklichsten. In diesem Blog nehme ich Dich seit 2010 mit auf meine Städtereisen, Roadtrips, Wander-Abenteuer und zu vielem mehr.

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