Das waren die Reaktionen auf meine erste Wolfs-Begegnung

„Die scheiß Wölfe gehören hier nicht mehr her, weg mit den Viehchern“ oder „Keiner hat den Wolf in 150 Jahren vermisst“ waren nur zwei von über 300 Kommentaren, die mich vor allem auf Facebook erreichten, nachdem ich hier im Blog unter https://www.breitengrad66.de/2019/12/31/wolf-deutschland-beobachten/  über meine erste Begegnung mit einem Wolf geschrieben hatte. Während der überwiegende Teil der Reaktionen sehr positiv war und sich vielfach mit mir über diese wunderbare Begegnung gefreut wurde, habe ich auch Kommentare lesen müssen, bei denen sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben.

Wölfe in Deutschland beobachten

Zwar habe ich durchaus Verständnis dafür, dass nicht jeder den Wolf so sehr mag wie ich, aber mit welcher Aggression und zum Teil im vulgären Stil kommentiert wurde, hat mich in dieser Form absolut überrascht. Dazu gesellten sich Kommentare, die davon zeugen, dass sich bei vielen offenbar ein völlig falsches Bild vom Wolf manifestiert hat. „Wer mit dem Fotoapparat in den Wald zieht und Bilder macht – danach heile wieder nach Hause geht – hat Glück gehabt. Einfach Glück. Oder einen Schutzengel“, wurde z.B. kommentiert. Solche Einschätzungen, die mit der Realität nicht im Entferntesten etwas zu tun haben, machen mich einfach nur traurig. Der Kommentar „Tja, ich weiss auch nicht. Sich ernsthaft eine Wolfsbegegung zu wünschen, obwohl Wölfe auch im Rudel jagen… dazu noch einen guten Rutsch [zum neuen Jahr]… Das ist schon makaber“, passt da leider voll ins Bild.

Es gab Kommentare, die tatsächlich behaupteten „Artenvielfalt stirbt durch den Wolf“ und welche, die der Meinung waren, wir hätten in Deutschland regional die größte Wolfsdichte der Welt, weshalb wir unbedingt etwas gegen den Wolf unternehmen müssten. „Das Leben ist massiv eingeschränkt“ schrieb gar eine Nutzerin um dann weiter zu kommentieren „Schade. Vor 20 Jahren konnte man in Deutschland zu jeder Tages- und Jahreszeit die ausgewiesenen Wanderwege noch nutzen.“ Sie wünschte sich „hoffentlich bleiben künftig noch paar schöne Wanderwege übrig in Deutschland. Das Wanderwegenetz im Harz ist leider [wegen dem Wolf] schon kleiner. Pfefferspray trage ich inzwischen immer bei mir, aber für Kinder oder ältere Mitmenschen kann der Umgang damit auch gefährlich sein“. Allen Ernstes wurde dann auch noch behauptet „Nicht nur das normale Leben wird schwieriger in Deutschland. Auch die eigene Heimat als Urlaubsland wird durch so etwas zunehmend unattraktiver.“

Wolf in Deutschland beobachten
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Eine Facebook-Nutzerin kommentierte gar: „Ich kann täglich Wölfe sehen. Die laufen hier tagsüber ohne jede Scheu.“ Ich schrieb ihr, dass ich sowas für fast ausgeschlossen halte, bot ihr aber im Gegenzug an, sie zu besuchen und mir selbst ein Bild zu machen. Das provozierte viele weitere Kommentare: „….und so einer bietet mir einen ‘erklärenden’ Besuch an, der kommt ja nicht mal am Hund vorbei“ oder „Stadtmenschen sind halt herrlich naiv“, waren da nur zwei von vielen Beispielen, die versuchten mich in eine bestimmte Ecke zu stellen. Fast jeder Versuch, auf solche Kommentare mit Argumenten zu reagieren, war zum Scheitern verurteilt. „Hatten sie grad die Nabuuhh-Postwurfsendung im Kasten oder war deren Drückerkolonne da? Die von Ihnen zitierten Wolfsmärchen wurden in Deutschland schon vielfach widerlegt“, war in der Folge zu lesen.

„Fakt ist, er [der Wolf] war nie in Deutschland ausgerottet. Fakt ist, Sie sind scheinbar zu jung um sich in der Geschichte auszukennen“, musste ich lesen. Dazu „Schätzchen, wir haben hier eine Pferde- und Rinderfresser Wolfsrudel vor der Haustür“. „In einer Kulturlandschaft wie in Deutschland ist kein Platz für so ein Raubtier.“ Wie ich oben schon schrieb, habe ich durchaus Verständnis, dass nicht jeder Freund des Wolfes ist. Sicher ist es schwer für jemanden, der etwa in der Landwirtschaft arbeitet und Tiere durch einen Wolfsangriff verloren hat. Doch das sind die absoluten Ausnahmen und es gibt Möglichkeiten sich davor zu schützen. Die Kommentare zeigten, wie viel Aufklärungsarbeit offenbar noch nötig ist. Leider wird diese extrem schwierig, wenn die Bereitschaft zum Zuhören nicht gegeben ist. „Alle, die hier so große Töne spucken, denen geht doch die Flatter, wenn sie mal sehen, wie groß und mächtig ein Wolf ist, der kurz vor ihnen, ohne Scheu steht und sie mustert“, wurde u.a. kommentiert. Ich frage mich dabei, ob der Schreiber dieses Kommentars überhaupt meinen zugrunde liegenden Artikel gelesen hat, in dem ich beschreibe, wie sehr ich mich gefreut habe, endlich vor einem Wolf stehen zu können und welch tolles Gefühl das war, oder ob er einfach nur seinen Frust loswerden wollte. Die, die es gelesen haben, schrieben auch Kommentare wie diesen hier „Was habt Ihr denn geraucht? Wir sind froh, wenn wir den Viechern hier mal nicht begegnen. Das ist etwa auf dem Niveau- Oh, Kühe sind garnicht lila“. Was auch immer damit gemeint sein mag.

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Besonders oft wurde im Übrigen auf das Foto meines Beitrages negativ eingegangen. Der Hinterlauf eines Tieres – wahrscheinlich von einem Reh – in der Schnauze des Wolfes rief viele Kritiker auf den Plan. „Na, wie toll, wieder ein Tier lebendig gefressen“, war als einer der ersten Kommentare zu lesen. Der Wolf wurde im Folgenden immer wieder gerne so dargestellt, als würde er aus Spaß an der Freude alles töten, was ihm über den Weg läuft. Oder wie ist der folgende Kommentar zu erklären? „Ist Ihnen klar, dass es Keinerlei Nahrungsbegrenzungen gibt, weil Wölfe einfach alles fressen, was die dichtbesiedelte Kulturlandschaft bietet? Mäuse, Hunde, Katzen, alle Arten von Weidetieren, Müll und Menschen gehören auch dazu.“ Schreckensszenarien ohne jeglichen Realitätsbezug wurden konstruiert: „Das Ende vom Lied: Wirtschaft am Boden, Bauern weg und keine Nahrung mehr aus dem Ausland. Jeder normal denkende kann dies ganz leicht nachvollziehen. Das Wild ist natürlich dann auch noch weg und was fressen die dann, was wäre noch übrig? Im Grunde genommen wiederholt es sich, was damals geschah, selbst dieses Zitat findest du in der Bibel.“ Ich weiß nicht, was genau gemeint ist, was sich wiederholen soll und was sich in der Bibel finden soll. Meine Aussage, dass dieses Szenario sicher nicht eintreten wird, wurde nur mit noch deutlicheren Kommentaren beantwortet: „Dann kommen noch die Bären auf den Plan nicht wahr! Was ist das Ende vom Lied? Die Deutschen müssen wieder verhungern, nicht wahr!“ Mich machen solche Aussagen irgendwie fassungslos. Vor allem aber, wenn ich als Reaktion darauf schreibe, dass in Deutschland ganz sicher niemand [wegen dem Wolf] verhungern muss und dann als Reaktion darauf ein Link mit abgemagerten Menschen aus einem KZ gepostet wird, der mit den Worten „das hat es alles schon gegeben“ flankiert wird. Ich frage mich, wie realitätsfremd, geschmacklos und menschenverachtend kann man sein, wenn man so etwas postet?

Spätestens da, verging mir die Lust, weiter auf Kommentare zu antworten. Mit meinem ursprünglichen Artikel und mit meiner Freude über meine erste Begegnung mit dem Wolf hatten viele Kommentare schon lange nichts mehr zu tun. Hier war aber eindeutig eine Grenze überschritten. „Soll sich mal anknabbern lassen, dann mag er nicht mehr kuscheln“, musste ich in der Folge noch an mich gerichtet lesen. Ärgern mich solche Kommentare? Vielleicht! Vor allem machen sie mich aber einfach nur sprachlos. Stehen sie doch stellvertretend für ein Verhalten, das leider immer mehr im Internet um sich greift. Dass es oft nicht sachlich bleibt, daran hat man sich inzwischen ja fast irgendwie mit etwas Magenschmerzen gewöhnt. Dass es aber immer öfter auf einer vulgären und zum Teil sogar widerlichen Schiene läuft, macht einfach fassungslos. Gäbe es nicht die vielen Menschen, die sich zum Glück normal verhalten können, die sich mit mir freuen können und die auch Kritik vernünftig äußern können – ich hätte mich inzwischen sicher aus dem Netz zurückgezogen.

Wolf in Deutschland beobachten

Es ging leider sogar so weit, dass mir eine Facebook-Nutzerin eine private Nachricht schrieb, in der sie mir den Tipp gab, dass mein Artikel in einer nicht öffentlichen Gruppe auf Facebook gepostet wurde, in der sich Wolfsgegner versammelt haben. Sie mahnte mich, keinesfalls öffentlich zu nennen, wo ich „meinen“ Wolf fotografiert habe, da in dieser Gruppe gerne mal dazu aufgerufen würde Giftköder auszulegen. Was soll man dazu noch sagen? Fällt euch etwas ein?

13 Kommentare

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  • Lieber Herr Limberg! Leider kann man den Eindruck gewinnen, dass viele Leser nicht nur immer blöder, sondern auch immer unverschämter werden. Verloren geht so etwas wie eine Diskussions-Kultur, über die sich Menschen über ihre verschiedenen Positionen austauschen und die bei dem einen oder anderen zu Anregungen oder zu neuen Ansichten führen kann. Stattdessen das ewige Äpfel-mit-Birnen-Vertauschen, spricht man über Australiens Brände, werden deutsche Schlachthöfe und die Massenhaltung von Schweinen dagegen angeführt – als ob das etwas miteinander zu tun hätte! Oder die mehr als unpassenden KZ-Vergleiche, was zeigt, dass auch diesem Kapitel oft zu wenig Respekt und Pietät entgegengebracht wird. Es geht vielen nicht mehr darum, sich ernsthaft zu unterhalten oder zu argumentieren, nein, hier geht es ums direkte Herausblasen einer wie auch immer gearteten, durch einen Beitrag geweckten Emotion, die je nach Noch-Vorhandensein von „guter Erziehung“ mal netter, mal beleidigender ausfällt. Dazu jede Menge Schreibfehler, denen anzusehen ist, dass sie nicht aus Versehen passiert sind, sondern dass der Verfasser bzw. die Verfasserin weder Grammatik noch Orthographie beherrscht. Nun zu Ihrem Beitrag: Ob Sie sich mit der Kamera in der Hand einem Wolf nähern und sich persönlich damit einer Gefahr aussetzen, geht wohl niemanden (außer vielleicht Ihrer Familie und Ihren Freunden) etwas an! Noch gibt es kein Fotografier-Verbot in unseren Wäldern. Und ob es biologisch sinnvoll ist, Wölfe wieder in unserer Umgebung anzusiedeln und leben zu lassen, wissen – wenn überhaupt – nur Fachleute, die sich mit diesem und verwandten Themen lange Zeit auseinandergesetzt haben und es immer noch tun. Da sind ebenfalls Kommentare, die eher einer gesunden Hausfrauenpsychologie entstammen, herzlich überflüssig. Ehrlich gesagt, ich freue mich über JEDE Spezies, die wieder auftaucht, erst recht, wenn man bedenkt, wie schlecht es unserem Planeten derzeit geht. Lassen Sie sich also nicht die Freude an den Wölfen verderben und machen Sie weiter! Ihr Projekt ist sehr, sehr toll! Liebe Grüße, Stefanie Bähr, Saarbrücken

  • Ich sehe bei diesen Reaktionen auf einen Bericht über eine Wolfssichtung bzw. überhaupt auf die Nachricht, dass es wieder ein paar Wölfe in Deutschland gibt, eine Parallele zu den Reaktionen auf die „Flüchtlingskrise“: Es gibt bei vielen Menschen einfach eine reflexhafte Ablehnung von allem, was in irgendeiner Form unser bequemes, sicheres Leben gefährden könnte. Fremde Menschen und wilde Tiere gelten pauschal als Bedrohung und sollen aus unserem Land entfernt werden, durchaus auch mit Gewalt.

    Gegen diese inhaltlich völlig überzogenen Ängste sind auch nach meiner Erfahrung sachliche Argumente nicht wirksam. Im Gegenteil: Wer dagegenhält, wird gleichgesetzt mit dem Feind, der mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Daher die Anfeindungen gegen Seenotretter, Naturschützer und sogar Blogger, die sich über eine Begegung mit einem Wolf freuen.

    Was soll man dazu noch sagen? Natürlich trotzdem seine Meinung und alle Fakten, die sie stützen. Damit man sich selbst im Spiegel noch ansehen kann.

    Danke für den Bericht über den Wolf und auch für diesen Folgeartikel!

  • Nein, da fällt mir in der Tat nichts mehr ein. Ich habe mich sehr für dich und dieses einzigartige (zumindest für mich, wo ich herkomme gibt es keine Wölfe) Erlebnis gefreut. Aus Naturschutzsicht ist es einer der größten Erfolge, dass es in Deutschland wieder freilebende Wölfe gibt! Schade, dass dieser Weg zur Koexistenz zwischen Mensch und Wolf alles andere als konfliktfrei ist. Es existieren so viel Vorurteile, Ämgste und Unwissen. Man kann nur Aufklären und das Gespräch suchen. Doch manchmal ist einfach Hopfen und Malz verloren, wie man wohl an einigen der Kommentaren, die du bekommen hast, sehen kann. Das tut mir sehr leid.

    Übrigens wäre mir in diesem Moment wohl die Kamera vor Aufregung aus der Hand gefallen….

  • Die Problematik steckt in zweierlei. Das Internet mach die Angsthasen stark. In einem direkten Gespräch würde sie sich nicht trauen, derartige unsachliche aber vor allem Unverschämtheiten zu äußern. Der weit wichtigere Punkt ist, dass die Politiker, Landes- und Bundesregierung weit überwiegend nur noch Lobbyarbeit machen und die Medien bilden nur noch das Sprachrohr von denen, ohne kritisch zu hinterfragen. Frei nach dem Motto „Sex sells“ heißt es heute, je mehr Blut fließt, des mehr klicks oder Leute kaufen die Zeitung. Den Landesregierungen als oberste Behörde ist nur zu empfehlen mit der Faust auf den Tisch zu hauen, Fakten zu benennen, die Rechtslage zu schildern und klar zu machen, es gibt nichts zu verhandeln. Der Wolf ist ein streng geschütztes Tier und wir haben nur 300 erwachsene Wölfe, insgesamt ca. 1.000, arrangiert euch damit – oder zieht in die Stadt. PS: Ich gehe täglich in einem Revier von 4 Wolfsrudeln um mich rum spazieren mit 1-2 Hunden. Ich habe erst letzte Woche das erste Mal einen Wolf ca 30 m vor mir gehabt – für 2 Sekunden, dann war er wieder weg, umgedreht und dahin geflüchtet, wo er hergekommen war. Also, bitte weiter so herzerfrischend berichten. Überzeugen kann an stramme Neinis sowieso nicht. Nur die Unentschlossen kann man vielleicht dazu gewinnen, sachlich zu bleiben. Gott sei Dank sind 74 Prozent Pro Wolf. Interessanter Weise sind auch mehr Pro Wolf in sog. „Problemwolfgebieten“ (auf dem Lande).

  • Da is ja alles dabei! Von den Kommentaren von oben herab über verweichlichte Städter bis zu den Jungspunden, die keine Ahnung haben.
    Und natürlich… Wölfe fressen unentwegt Menschen bei uns.. jaja, seit Jahrhunderten. Nur die Lügenpresse verschweigt das natürlich wieder, was?
    Puh… was geht in so Leuten vor? Sitzen diese Urinstinkte, diese Urängste vom „bösen Wolf“ echt noch so tief?

  • So etwas verstehe ich auch nicht. Aber vermutlich kamen all diese Kommentare von Leuten aus dieser einen Facebook-Gruppe und sind wohl alles andere als repräsentativ für die Gesellschaft als Ganzes. Facebook-Gruppen sind ja sowieso oft der Ort, wo sich die Dummköpfe der Nation ihr kleines Nest einrichten.

    Ich fand den Wolfsartikel jedenfalls spannend und konnte beim Lesen dein Gefühl gut nachvollziehen. Natürlich hätte man, wenn man denn wollte, etwas mehr differenzierte Hintergrundinfos einbringen können. Aber ich finde nicht, dass das hier nötig gewesen wäre.

  • Auch ich liebe den Wolf, ich habe eine deutsche Schäferhündin die einen Wolf vom Wesen her nicht mehr sehr ähnlich ist aber vom Charakter dem Wolf noch sehr nahe kommt. Leider gibt es in Wien und Umgebung keine wild lebenden Wölfe und wenn dann begegnet man ihnen nicht und das ist gut so Wölfe brauchen Ruhe damit sie glücklich miteinander leben und sich vermehren können. Schade um jede Spezies die unserer Mutter Erde verloren geht. Ich habe vielleicht einmal das Glück mit meinen 75 Jahren einen so wunderbarem Tier in der Natur zu begegnen. Das wäre ein Höhepunkt im Leben eines jeden Menschen der Tiere liebt.

  • Finde es toll das es wieder Wölfe bei uns gibt ! Schade das jeder immer gleich angeben muss ,er hätte einen Wolf gesehen . Sollte ich wirklich mal das Glück haben einen zu sehen ,würde ich es bestimmt nicht erzählen .es gibt zu viele Kranke die dann gleich schießen wollen . Das ist ja so ein schlimmes Raubtier . denke das viele einfach zu doof sind um zu verstehen das er dazu gehört . Am schlimmsten sind bei uns die Hobby Schäfer , die hoffen aufs große Geld. Armes Deutschland

  • Hallo Thomas
    ich habe gerade deine Seite und auch deinen Blog gefunden und habe mich wirklich gefreut darüber. Die Reaktionen sind ja teilweise übelst.Ich bin noch nicht lange in FB unterwegs,habe es eigentlich nur angefangen weil ich meist in Finnland in einem kleinen Dorf lebe und man sonst aussen vor steht.Auf alle Fälle,ich habe festgestellt du musst dir ein sehr dickes Fell anschaffen,passt zum Thema.
    Durch FB habe ich also zu meiner grossen Überraschung festgestellt dass in meinem ländlichen Idyll eine richtige Wolfshysterie herrscht,mit allem was dazu gehört,Antiwolfdemo in der nächsten Stadt,Fotos von angefressenen Hofhunden (warum bitte hängen die an der Kette?) und Übersichtskarte mit Wolfssichtungen.Dabei wird nicht berücksichtigt das Wölfe in BEWEGUNG sind.Laut Karte müsstest du dich ziemlich einsam zwischen ihnen bewegen. Habe ich nicht,auch nicht vor Kreuzottern die leider erschlagen werden wenn sie sich zeigen.Ich war jedenfalls erschreckt was hier,wo die Natur so gross geschrieben wird,abgeht.
    Entschuldige den langen Text,eigentlich wollte ich nur sagen:Ich finde gut wofür du stehst und mache weiter so!
    LG Silvia