Gibt es eine perfekte Kamera für die Reise? Damit fotografieren Reiseblogger

Vor jeder Reise steht bei mir die Frage, welche Fotoausrüstung nehme ich mit. Der Spagat zwischen einer Ausrüstung, die professionellen Ansprüchen genügt und einer Ausrüstung, die leicht und handlich ist, fällt mir dabei immer sehr schwer. Ständig versuche ich deshalb meine Fotoequipment zu optimieren. Um Inspirationen zu bekommen, habe ich schon vor drei Jahren einige andere Reiseblogger gefragt, womit diese ihre Fotos auf Reisen schießen. Die Antworten der Blogger habe ich in einem Artikel veröffentlicht, der HIER zu finden ist. Dieser hat mir damals viele nützliche Tipps geliefert und ich habe die ein oder andere Idee daraus für meine eigene Fotoausrüstung übernommen. Seitdem hat sich technisch viel getan. Ich habe das zum Anlass genommen, um erneut jene Blogger zu fragen, deren Blogs ich regelmäßig lese, womit sie eigentlich die teilweise sehr spektakulären Fotos in ihren Artikeln schießen. Das sind ihre Antworten:

Inhaltsverzeichnis

„Couchabenteurer“ nutzt ein Objektiv für alle Gelegenheiten

Von der Couch ins Abenteuer ist das Motto von Marlene. Sie nimmt uns in ihrem Blog www.couchabenteurer.de mit auf spannende Reisen rund um den Globus. Unverkennbar ist ihre Liebe zur Fotografie. Auf sperrige Ausrüstung und die neueste Technik kann sie gut und gerne verzichten.

Ich reise immer noch mit meiner Canon EOS 60D und einem Tamron 16-300mm. Das klingt jetzt erstmal etwas oldfashioned, aber die Kamera hat mir über viele Jahre gute Dienste geleistet, wir sind ein eingespieltes Team und ich hab bisher noch keinen ernsthaften Grund gesehen sie zu ersetzen. Sie ist perfekt für meine Bedürfnisse, dh. ich kann toll mit ihr fotografieren und auch Videos für meine Kanäle drehen. Für das Tamron habe ich mich auch ganz bewusste entschieden. Ich mag Reiseobjektive und die „All-in-one-Lösung“. Früher hat es mich zu Tode genervt, wenn ich erst Objektive umschrauben musste, um ein Bild zu erfassen. Oft waren Situationen vorüber bis ich den Auslöser betätigt habe. Mein Reiseobjektiv finde ich daher ideal. Eine Linse für alles von Weitwinkel, über Portrait und sogar auf Safari bin ich damit einigermaßen gut ausgestattet. Kein rumschrauben, kein Staub mehr auf dem Sensor und jederzeit bereit diesen einen Moment einzufangen. Für Zwischendruchschnappschüsse, Instastories und Livevideos hab ich mein ZTE Axon 7 Smartphone und für actionreichere Touren zudem noch eine GoPro Hero4. Auch nicht das neueste Model, aber ganz ehrlich, dass brauche ich auch nicht jedes Jahr. Das Geld was ich mir dadurch spare, nicht immer die neueste Technik zu haben, investiere ich lieber in Reisen und fahre gut damit. Langfristig möchte ich allerdings schon auf eine Systemkamera umsatteln, einfach weil ich Gewicht sparen möchte. Die Schlepperei so einer Spiegelreflexkamera nervt mich schon hin und wieder an. Zudem macht man sich mit einer großen, auffälligen Kamera immer auch zum Ziel von Dieben. Wenn ich das Risiko damit minimieren kann, warum nicht. Aktuell halte ich aber noch an meinem „Baby“ fest und hoffe, dass sie mir weiterhin gute Dienste leistet. 

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„flügge“ – Die Smartphone-Qualität reicht oft nicht aus

Susanne lebt in Hamburg und arbeitet als Journalistin. Sie liebt und schreibt Geschichten vom Reisen und Auswandern. Abgesehen von den Beiträgen, für die die Menschen, die sie porträtiert hat, eigene Fotos beigesteuert haben, hat sie auf ihrem Blog www.fluegge-blog.de  bislang fast nur Smartphone-Fotos verwendet. Das soll sich nun aber ändern.

Zum einen bin ich alles andere als technikaffin, zum anderen sträubt sich etwas in mir gegen eine sperrige Fotoausrüstung. Deshalb habe ich die Fotos für meinen Blog bisher überwiegend mit dem iPhone aufgenommen. Oft sind mir dabei auch ganz gute Aufnahmen gelungen. Auf einem Retina-Display allerdings offenbaren sich die Schwächen: Das ein oder anderen Beitragsbild sieht dann, muss ich gestehen, einfach zu krisselig aus.Hinzu kommt: Einige meiner Geschichten sind samt Fotos in Büchern erschienen. Im Nachhinein habe ich mir gewünscht, ich hätte für den Abdruck bessere Bilder mit höherer Auflösung anbieten können. Kürzlich gab es einen weiteren Schlüsselmoment, der in mir den Wunsch auslöste, mir endlich eine gute Kamera zuzulegen: Für Aufnahmen eines Schlosses hatte ich mir die Spiegelreflexkamera einer Kollegin ausgeliehen. Ich stellte fest, dass das Fotografiergefühl ein ganz anderes war und ich viel mehr Muße bei der Suche nach Motiven an den Tag legte – natürlich auch weil die Bilder mich selbst im Automatikmodus wegen ihres Kontrasts und ihrer Tiefenschärfe überzeugten.Wenn ich mir eine gute Kamera kaufe, muss es eine sein, die leicht zu bedienen ist und in jede Tasche passt. Häufiger ist mir die Canon Power Shot G7 X empfohlen worden. Ich schließe aber nicht aus, auch danach vereinzelt Fotos zu verwenden, die ich mit meinem iPhone 6 aufgenommen habe. Auch unperfekte, leicht verwackelte. Die können nämlich durchaus ganz charmant und authentisch wirken.

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„Rebeccas Welt“ – Schweres Gepäck nur in Ausnahmen

Reisen, Natur, Kultur, Yoga, Wellness und gutes Essen sind die Steckenpferde von Rebecca. Um diese Themen dreht sich auch ihr Reiseblog http://rebeccasreisen.de. Ihr Freund Lukas begleitet sie oft als Fotograf. So entstehen bezaubernde Motive für den Blog.

Ich selbst habe mich ehrlich gesagt noch nicht besonders viel mit dem Thema Fotografie beschäftigt. Ich wandle eher so durch die Welt und lasse alles herum auf mich wirken. Wenn mir etwas besonders gut gefällt, mache ich ein Bild mit meinem Smartphone (iPhone 6 Plus), meistens gelingt das ganz gut, weil es ja auch darauf ankommt „was“ man fotografiert. Als freiberufliche Redakteurin muss ich sagen, dass ich froh bin, wenn ich nicht alles gleichzeitig machen muss, also die Atmosphäre des Ortes einfangen, sie in Worte fassen, Menschen interviewen und fotografieren. Zum Glück begleitet mich aber häufig mein Freund Lukas als Fotograf auf Reisen, der technisch wesentlich interessierter ist. Damit man sich nicht kaputt schleppt (vor allem in schwül-heißen Ländern), haben wir meistens eine einfache Canon EOS 550D dabei. Diese Kamera mach gute Bilder ist zudem sehr leicht und handlich. Auch wenn die Bilder auf den ersten Blick nicht besser aussehen als die von einem iPhone, ist das RAW-Format das schlagende Argument für die Nachbearbeitung in Affinity-Photo. Mit dem RAW-Format gelingt eine Bearbeitung deutlich besser. Diese Bilder reichen dann oftmals aus, besonders unter dem Aspekt, dass diese für den Blog auf ca. 2 MB komprimiert werden. Seitenladegeschwindigkeit… Manchmal leihen wir uns dann aber auch eine bessere Canon aus, zum Beispiel, wenn es tolle Bergkulissen zu fotografieren gibt. Diese Modelle (Canon EOS 5D Mark III) sind in der Regel doppelt so schwer und alleine die Objektive wiegen zudem oft mehr als die 550D mit Objektiv. Dazu sind sie zehnmal so teuer, deswegen muss man sie immer und überall im Auge behalten. Ob für den Aufwand die Bilder entsprechend besser sind, ist die Frage. Diese beantworten wir uns manchmal mit Ja und manchmal mit Nein.

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„Landmeedchen“ hat das Auge, aber nicht die Geduld

Hinter dem Reiseblog www.landmeedchen.com verbirgt sich Evelyn, die neben ihrem Job als freie PR-Spezialistin ihren Traum lebt und immer wieder zu traumhaften Reisen aufbricht. Von unterwegs bringt sie uns ebenso authentische, wie lebendige Reisegeschichten mit.

„Ich habe das Auge, aber nicht die Geduld.“ Das ist oft meine erste Antwort, wenn ich nach meiner Fotoausrüstung gefragt werde. Lange Jahre (als ich noch nicht so viel unterwegs war wie jetzt) habe ich mit einer Spiegelreflexkamera gearbeitet, aber die war wirklich ganz schön schwer. Und ganz ehrlich: ich bin eher jemand, der ein Motiv sieht und schnell abdrücken möchte, ohne vorher eine halbe Stunde lang die perfekte Einstellung zu suchen. Ein Freund zeigte mir dann seine Systemkamera; ich war sofort hin und weg. Ich kaufte mir zuerst die Fujifilm X-M1 und war damit sehr zufrieden. Da ich aber mehr filmen möchte, habe ich mir letztlich die Olympus OMD E-M 5II gegönnt. Ich verwende ein Universalobjektiv mit einer Brennweite von 14-150 mm. Allerdings spare ich gerade auf ein platzsparenderes Pancake-Objektiv. Ich bin mir sicher, das würde für Städtetrips und kurze Ausflüge vollkommen reichen. Es gibt so viele verschiedene Einstellungen bei einer Systemkamera und die meisten bieten auch die Möglichkeit, alles manuell einzustellen. Ich bin froh, umgestiegen zu sein. Zusätzlich nehme ich mittlerweile fürs Filmen eine GoPro mit. Die kaufe ich mir allerdings nicht, sondern leihe sie bei Cam-Charter. Das ist für mich weitaus günstiger, als eine zu kaufen und ich habe so immer das neuste Model dabei.

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„Glutenfrei um die Welt“ – Das Gewicht bereitet Kopfschmerzen

Anna Greta schreibt auf www.glutenfreiumdiewelt.de über das Reisen mit der Autoimmunkrankheit Zöliakie. Auch unterwegs muss sie auf jede kleinste Spur Gluten verzichten, was sie aber nicht davon abhält, die Welt zu erkunden! Ihre Tipps gibt sie in ihrem Blog an andere Betroffene weiter – aber keine Angst: Für nicht Betroffene erzählt sie auch generell von ihren Erlebnissen unterwegs und teilt ihre Reisegeschichten.

Puh, mit der Frage nach meiner Fotoausrüstung auf Reisen hat Thomas bei mir wirklich ins Schwarze getroffen: Über die Frage habe ich mir besonders in letzter Zeit immer wieder selbst den Kopf zerbrochen. Nachdem mir im vergangenen Frühjahr meine Nikon D3100 in Kopenhagen im Bus aus der Hand gerutscht ist, musste schnelle eine neue Kamera her: Es ist die Nikon 3200 mit einem 18-200 mm Tamron Objektiv geworden. Dazu habe ich meist immer noch ein kleines Tripod, einen Fernauslöser und viele Ersatzspeicherkarten dabei. Als meine erste Spiegelreflex noch ganz neu war, habe ich sie gehütet, wie meinen Augapfel – sie hatte ihre eigene gut gepolsterte Tasche. Nach und nach bin ich dabei immer etwas nachlässiger geworden, so dass die Kamera heute meist nur noch so in meinen Handgepäckskoffer oder meine Tasche wandert. So ist es für mich einfach bequemer. Was mich oft bei der Ausrüstung stört, ist das Gewicht. Anstatt einer Handtasche nehme ich seit dem vergangenen Jahr nun oft einen Rucksack mit – aber selbst da bekomme ich alleine durch das Gewicht Kopfschmerzen. Ok, ich gebe zu, dass ich da vielleicht etwas empfindlich bin! In der letzten Zeit benutze ich besonders für Instagram auch immer öfter mein Handy. Mit meinem Huawei bin ich super zufrieden – da muss man nicht erst mühsam irgendetwas einstellen, sondern kann direkt bequem drauf los knipsen. Und ja, die Ergebnisse überraschen mich auch immer wieder (Gott sei Dank positiv!). Vor ein paar Jährchen habe ich mir zusätzlich eine GoPro zugelegt. Eigentlich sollte sie mein Begleiter beim Schnorcheln werden – beim Kauf habe ich offenbar völlig ausgeblendet, dass ich eigentlich gar keine Wasserratte, sondern völlig talentfrei bei vielen Wasseraktivitäten bin. Aber ich bin mir sicher, dass ich sie irgendwann mal brauchen kann: Vielleicht eher in der Luft, als auf oder im Wasser?

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„Lieschenradieschen“ ist auf eine Systemkamera umgestiegen

Die 23-jährige Lynn ist begeisterte Fotografin und Globetrotterin. In ihrem Blog www.lieschenradieschen-reist.com zeigt die Studentin, dass sie immer hungrig auf neue (Reise-)Erfahrungen ist.

Nachdem ich lange Zeit mit viel Kameraequipment gereist bin, bin ich 2017 komplett auf eine Systemkamera umgestiegen. Heute begleitet mich die Panasonic Lumix GX7 auf all meine Abenteuer und ich bin sehr zufrieden mit ihr. Mit ihr kann ich genauso fotografieren, wie ich das mag: schnell und intuitiv, und das bei einer hohen Bildqualität. Zusätzlich gibt sich auch recht respektable Filmaufnahmen ab, weswegen ich nun alle bewegten Bilder ebenfalls mit ihr aufnehme. Neben dem Standard Kitobjektiv, begleitet mich mittlerweile auch ein 7,5 mm Fisheye Objektiv von Samyang. Durch den Winkel von 180 Grad bilden sich nochmal ganz andere Perspektiven und ich liebe es damit herum zu spielen. Gerade im südlichen Afrika, wo ich oft und gerne hinreise, gibt es wahnsinnige Sternenhimmel zu bestaunen. Aus diesem Grund habe ich auch oft ein kleines und leichtes Reisestativ dabei. Schön kompakt verstaut wird das Ganze in meiner Kameratasche von Kalahari, die tatsächlich als einzige noch zu meiner Ursprünglichen Ausstattung gehört, mit der alles begonnen hat. Heute bin ich ungemein froh über die Freiheiten, die ich durch die Systemkamera bekommen habe. Ich habe das Gefühl meinen Stil gefunden zu haben und ihn kontinuierlich ausbauen zu können.

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Sabine von „Ferngeweht“ hatte die Schlepperei satt

Sabine ist nicht nur Journalistin und PR-Texterin, sondern vor allem auch ein Reisejunkie. Flug buchen, Rucksack packen und dann mal schauen, was passiert, ist für sie die liebste Art zu reisen. Von ihren Abenteuern berichtet sie auf www.ferngeweht.de.

Bis vor ein paar Jahren habe ich noch eine Spiegelreflexkamera inklusive einem zweiten Objektiv mit auf Reisen genommen. Irgendwann hatte ich die Schlepperei satt und habe mich nach Alternativen umgesehen. Eine Kompaktkamera ist mir „zu wenig Kamera“ in der Hand, daher habe ich mich für eine Bridgekamera entschieden. Was ich daran besonders liebe, ist die riesige Brennweite. Im Moment habe ich eine Sony Cybershot DSC-HX400V mit einem 50-fachen Zoom. Das entspricht einer Brennweite von 24 bis 1200 Millimetern, was vor allem toll ist, wenn man Tiere beobachten und fotografieren will, etwa auf Safari oder im Regenwald. Natürlich kommt eine Bridgekamera nicht an die Qualität einer System- oder Spiegelreflexkamera heran, aber das nehme ich zugunsten der Brennweite und des geringen Gewichts in Kauf – sie wiegt gerade einmal 700 Gramm. Zusammen mit Akku, Ladegerät, Speicherkarten (hier bevorzuge ich mehrere kleine statt eine große Karte, falls mal eine verschwinden oder kaputtgehen sollte), einem Polfilter, einem Ministativ und einer kleinen Kameratasche komme ich auf 1200 Gramm – das ist weniger als seinerzeit meine Spiegelreflexkamera mit dem kleinsten Objektiv für sich allein gewogen hat. Meine nächste Bridgekamera sollte auch die Möglichkeit haben, RAW-Bilder zu machen. Das kann die aktuelle leider nicht.

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Michael von „Erkunde die Welt“ ist Fan der Spiegelreflexfotografie

Reisen, Südbaden und Fotografieren sind die drei großen Leidenschaften von Michael. Über diese Themen berichtet der 39-Jährige auch in seinem Blog www.erkunde-die-welt.de.

Ich fotografiere leidenschaftlich gern und so nimmt die Fotografie in meiner Freizeit wie auf meinem Blog einen hohen Stellenwert ein. Ich bin überzeugter Fan der Spiegelreflexfotografie – auch in Zeiten, wo spiegellose Systemkameras immer mehr auf dem Vormarsch sind. Dementsprechend habe ich auf Reisen meine geliebte Canon 7D Mark II und seit letztem Jahr zusätzlich die Vollformatkamera Canon 6D Mark II dabei. Bei den Objektiven variiere ich je nach Reiseziel und Reisedauer. Auf Städtereisen bevorzuge ich mein Canon 18-135 IS USM als Allrounder. Auf Safari darf natürlich mein Canon 70-300 L IS USM nicht fehlen. Für Landschaftsaufnahmen ist das Canon 16-35 1:4 L IS USM mein absoluter Favorit. Ich habe lange nach einem so scharfen und hervorragenden Weitwinkelobjektiv gesucht, bin aber erst bei diesem Vollformatobjektiv fündig geworden. Als Immerdrauf nutze ich an der APS-C Kamera am liebsten das Sigma 17-70 und am Vollformat das Canon 24-70 L IS USM, das zudem eine tolle Makro Funktionalität bietet. Für Portraits bevorzuge ich das Canon EF 50 mm 1:1.8 STM – eine tolle und zugleich sehr preiswerte Festbrennweite! Natürlich hat diese Ausrüstung ihr Gewicht. Aber verpackt in meinem Lowepro Flipside 400 AW SLR-Kamerarucksack ist das trotzdem kein Problem. Ich bin das Gewicht auf Reisen gewöhnt und würde dem Gewicht zuliebe auch nicht auf meine Fotoausrüstung verzichten, zumal sich der Rucksack sehr bequem trägt. Auf kürzeren Trips bleibt auch schon mal eine Kamera daheim, auf Fernreisen ist mir aber wichtig, eine Zweitkamera als Backup dabei zu haben. Üblicherweise begleiten mich etwa 3-4 Objektive und gelegentlich mein leichtes Rollei Compact Traveler Stativ. Letzteres aber eher selten, da ich eigentlich immer mit Familie unterwegs bin und in der Regel schnell und spontan aus der Hand fotografiere. Das Stativ kommt meist nur am Abend oder in der Nacht zum Einsatz, wenn ich mal allein für einen fotografischen Spaziergang losziehe.

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Mit einer Kompaktkamera von Sony ist „Exciting Life“ unterwegs

Julia liebt die schönen und aufregenden Dinge im Leben. Seit 2016 liefert sie uns auf www.exciting-life.de Inspirationen, die dabei helfen sollen, dem Alltag zu entfliehen oder ihn schöner zu gestalten. Auf ihrem Blog bietet sie viele Erfahrungsberichte und Tipps für Reisen und Unternehmungen.

Meine Kameraausrüstung ist eigentlich ziemlich unspektakulär. Bis vor ein paar Wochen habe ich alle meine Fotos lediglich mit meinem iPhone 6 gemacht. Und ich bin auch super zufrieden mit den Fotos. Allerdings verlässt die Qualität einen, sobald die Lichtverhältnisse nicht mehr so gut sind und wenn es darum geht, Bewegungen zu fotografieren. Dazu kommt noch, dass man keinerlei Möglichkeiten zu manuellen Einstellungen hat. Allerdings wollte ich auch keine Spiegelreflexkamera. Hauptsächlich wegen dem Preis, der Größe und dem Gewicht. Da wir sehr oft in den Bergen unterwegs sind, ist das ein ziemlich großer Punkt, welchen ich bei meiner Wahl berücksichtigte. Und ein weiterer wichtiger Faktor für mich war natürlich auch die WiFi-Funktion. Damit ich meine Bilder auch sofort auf mein Smartphone übertragen kann. Also stand für mich sehr schnell fest, dass es eine Systemkamera wird. Ursprünglich wollte ich die Sony Alpha 5000 haben, aber dann ist es doch die Sony Alpha 6000 geworden. Sie ist ein bisschen größer und schwerer als die 5000er, hat dafür aber bessere technische Details (mit welchen ich mich allerdings erst einmal noch auseinander setzen muss). Und ich kann mit ihr auch Videos aufnehmen. Bis jetzt habe ich nur das mitgelieferte SEL-P 1650 Objektiv, aber ich möchte mir unbedingt noch das SEL- 55210 Objektiv kaufen. Dafür muss ich mir allerdings erst mal das Geld zusammen sparen und so lange setze ich mich mit den ganzen Funktionen und technischen Details der 6000 auseinander. Mit auf Reisen kommt auch immer noch die GoPro Hero 4 von meinem Freund. Diese kommt dann hauptsächlich für Unterwasserfotos und sportliche Aktivitäten, wie Snowboarden, zum Einsatz.  Transportiert wird die Sony Alpha in der mitgelieferten Tasche oder einfach in meiner Handtasche, genauso wie die GoPro.

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Eine Kamera mit System für „Chronic Wanderlust“

Sie taucht, reist und bloggt. Immer im Gepäck hat Viktoria dabei ihr Dirndl. Seit 2013 betreibt die Österreicherin den zweisprachigen Reiseblog www.chronic-wanderlust.com.

Vor ein paar Jahren habe ich endlich meine Kompaktkamera sein lassen und hab den Schritt in Richtung professionellerem Fotografieren gewagt. Dabei habe ich mich für eine Olympus Systemkamera entschieden – und diese Entscheidung seitdem keineswegs bereut. Die Kamera ist leicht, leistbar und die Fotoresultate sind einfach unglaublich. Mittlerweile habe ich auf die Olympus OM-D E-M5 Mark II upgegraded und mit insgesamt drei Objektiven bin ich für eigentlich alles gewappnet. Ein weiteres Plus ist, dass die Kamera nicht teuer aussieht und mich auf Reisen nicht in brenzlige Situationen bringt. Als Tauchblogger musste dann auch das Gerät für Unterwasseraufnahmen bald ausgetauscht werden. Da ich mit meiner Olympus an Land schon so zufrieden bin, habe ich mich auch für die nassen Abenteuer für eine Kamera von Olympus entschieden. Mit der TG-5 mitsamt Unterwassergehäuse und Makroaufsatz entkommen mir nun auch im Wasser keine guten Aufnahmen mehr.

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„Seiltanz“ kann jetzt Split-Fotos aufnehmen

Die 29-jährige Manuela aus München betreibt den Reiseblog www.seiltanz.org. Darin finden sich äußerst lesenswerte Artikel mit spektakulären Fotos aus ihrer weiß-blauen Heimat, von Kurztrips ins nahe Umfeld und von exotischen Fernreisen.

In den letzten beiden Jahren hat sich meine Ausrüstung nur unwesentlich verändert. Meiner Standardausrüstung von der Canon EOS 70D und dem 15-85mm Objektiv bin ich treu geblieben. Nur die Olympus E-M10 habe ich abgegeben, da ich weiterhin nur meine DSLR genutzt hatte und ich die Kamera kaum genutzt habe. Eine Neuanschaffung gab es in diesem Jahr aber schon. Für meine Go Pro Hero 3 habe ich mir einen Dome-Port gekauft, um so auch endlich Split-Fotos (Unterwasser/Überwasser) aufnehmen zu können.

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Die „Reisebloggerin“ setzt auf Markentreue

Bücher weckten in der ehemaligen Buchhändlerin Gudrun das Fernweh. Sie wurde neugierig auf die Welt und begann das Reisen. Seit 2010 berichtet die Österreicherin auf www.reisebloggerin.at über ihre Abenteuer.

Was meine Fotoausrüstung auf Reisen betrifft, bin ich etwas altmodisch. Mit der Lumix TZ-7, die ich vor sieben Jahren in einem Fotogeschäft gekauft habe, war ich so zufrieden, dass ich mich der Einfachheit halber immer für die Nachfolgermodelle entschieden habe. Mittlerweile heißt mein Modell Panasonic DMC-TZ101. Die Kamera ist klein und liegt gut in der Hand. Die Kameratasche ist von der Marke Hama, sie besitze ich seit längerem. Mir ist wichtig, dass die Kamera eine WLan-Funktion hat. Ich mache die Bilder ausschließlich mit der Panasonic und spiele die Bilder, die ich für Instagram, Twitter und Facebook brauche, auf mein Smartphone. Mit meinem Samsung Galaxy S5 bin ich momentan nicht mehr so zufrieden. Wahrscheinlich werde ich mir aber auch hier der Bequemlichkeit halber das Nachfolgermodell zulegen: einmal Samsung, immer Samsung. Neu hinzugekommen zu meinem sonst eher bescheidenen Equipment ist ein DJI Osmo Mobile. Letztes Jahr habe ich begonnen zu filmen und stelle jetzt nicht nur kleine Filmschnipsel auf YouTube, sondern auch kleine Filme, die ich mit der App Kinemaster schneide und bearbeite. Auf diesem Gebiet bin ich aber noch ein absoluter Lehrling!

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„Phototravellers“ sind mit umfangreichem Equipment unterwegs

Die Phototravellers – das sind Biggi und Flo, zwei reiselustige Abenteurer, die es in die Ferne zieht. In ihrem Blog www.phototravellers.de finden sich viele Tipps und Berichte zu den Themen Fotografie, Reisen und Wandern.

Herzstück unserer Kameraausrüstung ist die Nikon D810. Die wiegt zwar einiges, brilliert mit ihrem 36-Megapixel-Vollformatsensor aber mit einem unglaublichen Dynamikumfang und einer extrem hohen Detailschärfe. Der Sensor verlangt nach sehr guten Objektiven. Unsere erste Wahl bei Landschaftsaufnahmen ist das Nikkor 14-24mm 2.8, das als eines der besten Weitwinkelobjektive der Welt gilt. Mit im Kamerarucksack dabei sind auch das Nikkor 24-70 2.8 und das Nikkor 80-400 4.5-5.6. Für Städtereisen haben wir noch ein Tilt/Shift-Objektiv von Walimex. Apropos Kamerarucksack: Wie wir die Ausrüstung transportieren, kommt immer ganz auf die Tour an, die wir unternehmen. Bei langen Wanderungen mit dem Zelt wird das Nötigste irgendwie im Trekkingrucksack verstaut. Für nicht ganz so langen Touren haben wir drei Fotorucksäcke von Lowepro. Ganz wichtig in der Landschaftsfotografie sind Polfilter, Graufilter und zumindest für uns Grauverlaufsfilter. Unsere recht umfangreiche Filtersammlung besteht aus den Marken Formatt-Hitech, Lee, Rollei und Nisi. Das Nikkor 14-24mm – das ist auch der Grund, warum wir keine Vollformat-DSLM nutzen – verlangt wegen der extrem gewölbten Linse nach einem speziellen Filterhalter und sehr großen Filtern. Hier nutzen wir das System von Haida. Damit die Kameraausrüstung auch bei Wind und Wetter felsenfest steht, ist auch unser Reisestativ Gitzo Traveler GT1545T immer dabei. Das kostet zwar mehr als so manche Kamera, ist aber extrem leicht und unglaublich stabil. Wenn wir nur wandern gehen, ohne ein spezielles Motiv zu shooten, ist die sehr kompakte Sony Alpha 6000 mit dem Standardobjektiv 16-50mm unsere erste Wahl. Um die Kamera immer griffbereit am Rucksack zu haben, nutzen wir den Peak Design Capture Clip. Hin und wieder kommt sogar unsere alte analoge Voigtländer Bessa L mit dem 15mm 4.5 zum Einsatz. Für unsere Wandervideos nutzen wir aktuell einen Rollei Gimbal mit der Rollei Actioncam 530 und natürlich die DJI Spark für Luftaufnahmen.

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„Itchy Feet“ ist begeistert von der leichtesten Spiegelreflexkamera

Sarah ist gebürtige Mainzerin und schwärmt – mit großer Leidenschaft – von dort aus, die Welt zu entdecken. Auf ihrem Blog www.itchyfeet-travel.de erzählt sie Geschichten von unterwegs und von den Menschen, die ihr begegnen. Am liebsten reist sie nach Italien, über 30 Mal war sie schon dort. Das Dolce Vita und die Küste der Toskana zieht sie fast jedes Jahr an. Und wenn die Sehnsucht nach dem Meer doch wieder zur groß ist, tut es die Nähe zum Rhein zum Glück auch meist.

Bis vor kurzem war ich meistens mit der Olympus E-520 unterwegs. Hier bin ich jedoch, besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen, oft an Grenzen gestoßen und somit war es mal wieder Zeit für ein neues Spielzeug. Nach langer Recherche auf Blogs und YouTube, habe ich mich für die Canon 200D mit dem Allrounder-Objektiv 18-200mm entschieden und sie gleich bei Ihrem ersten Einsatz in Paris auf Herz und Nieren geprüft. Mein Fazit: Ich bin restlos begeistert. Die Canon 200D ist momentan die leichteste Spiegelreflexkamera auf dem Markt und mit ihrer kompakten Größe perfekt für zierliche Frauenhände. Außerdem mit dabei hatte ich natürlich eine Ersatzspeicherkarte mit viel Platz, da ich meine Fotos in RAW aufnehme. Das Format bietet mir bei der Bearbeitung im Anschluss mehr Möglichkeiten als JPEG. Je nach Reiseziel variiert meine Kameraausrüstung. Bei Abenteuer-Reisen mit vielen Wanderungen oder der Gefahr, dass die Kamera nass werden könnte, nehme ich meine Bridgekamera, die Sony DSC-HX 10 DV die zwar schon fast sechs Jahre auf dem Buckel hat, aber trotzdem noch einen guten Job macht. Für Schnappschüsse auf Instagram nutze ich meist die Canon200D mit WLAN-Funktion, hin und wieder packe ich aber auch das Samsung Galaxy S6, das für ein Smartphone absolut sehenswerte Fotos liefert.

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Die Leichtigkeit des Reisens – Tini von Choices of life Travelblog

Tini aus Köln schreibt seit Februar 2015 den Reiseblog www.choices-of-life.com. Sie liebt das Reisen  – Egal ob weit weg oder nah, egal ob ein paar Tage oder ein paar Wochen, aber am liebsten individuell und abwechslungsreich mit dem Rucksack. Wenn es bei uns in Deutschland kalt ist, bereist sie gerne weit entfernte Länder, wenn es wieder wärmer wird, lässt sie sich durch Europa treiben. Im Vordergrund steht dabei immer die Suche nach abgelegenen Orten und besonderen Begegnungen mit Einheimischen.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Zuerst: Weniger ist mehr! :-) Und mit diesem Gedanken fahrt ihr am besten, nicht nur vor der Reise, sondern auch während der Reise. Ich treibe es mittlerweile auf die Spitze: Seit einiger Zeit reduzieren wir unser Gepäck auf EINEN gemeinsamen Rucksack. Ich vermisse nichts, es ist herrlich komfortabel, befreiend und leichter als du vielleicht im ersten Moment denkst. Viele Touristen und auch Backpacker sehe ich mit einer kompletten, super ausgestatteten Fotoausrüstung mit mehreren Objektiven und einem Stativ. Wow, ich bewunder das Auge wie ihr ein Foto von eurer super Spiegelreflexkamera von einem mit dem Iphone 7 geschossenen unterscheiden könnt. Ich Banause kann es nämlich nicht :-D Also, auch hier ist für mich weniger mehr: ich nehme mein Iphone mit und das wars. Die Bilder sind super, ich kann sie direkt nachbearbeiten und kann sie easy per Airdrop auf mein Macbook schieben. Einfach leicht. Ein Profifotograf schlägt wahrscheinlich gerade die Hände über dem Kopf zusammen, aber ich glaube mit den ganzen Einstellungsmöglichkeiten einer Spiegelreflexkamera und dem „geschulten“ Auge, das du haben musst, reicht es bei mir nicht aus. Ich möchte einfach schnell das Foto machen, den Moment festhalten und dann aber auch für mich wichtig: den Moment und die Kulisse genießen – ohne auf die richtige Einstellung, den richtigen Einfall der Sonne zu achten. Mein Anspruch ist es nicht, das perfekte Foto zu schießen, sondern viel mehr einen Schnappschuss zu machen, bei dessen Anblick ich mich an meine Gefühle, die Gerüche, die Geräusche meiner Umgebung in diesem einen Moment erinnere. Es ist so wunderbar befreiend mit wenig Gepäck zu reisen, nichts schleppen und nicht viel Verantwortung für die sieben Sachen übernehmen zu müssen. Sich fallen lassen, sich treiben lassen, in den Tag hinein zu leben. Eben Urlaub machen… Genieße den Moment statt ihn nur festzuhalten! Weitere Tipps zur Leichtigkeit des Reisens auf Choices of life Travelblog.

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Für „Heldenwetter“ geht Fotografierspaß vor Packgewicht

Ariane von www.heldenwetter.de reist nicht, um To-Do-Listen abzuhaken oder Abenteuer zu erleben, sondern sie reist, weil sie die Neugier treibt – der Wunsch zu sehen, wie das Leben woanders auf der Welt ist. Von ihren Reisen bringt die 24-jährige Studentin immer wieder spannende Geschichten mit.

Für mich geht Fotografierspaß definitiv vor Packgewicht. Ich weiß, dass Systemkameras mittlerweile qualitativ genauso gut wie Spiegelreflexkameras und dafür sehr viel praktischer sind – aber ich brauche einfach dieses gewissermaßen Mechanische, wenn ich eine Kamera in der Hand habe. Allein schon das Auslösegeräusch und die Haptik meiner Nikon D5300 möchte ich gegen nichts eintauschen! Dafür habe ich mich mittlerweile, was Objektive angeht, stark reduziert. Während ich früher immer mit Festbrennweiten unterwegs war, ärgere ich mich mittlerweile nur noch, wenn ich ständig die Linse wechseln muss. Gerade bei Pressereisen bleibt normalerweise keine Zeit, um vor dem Foto erst noch das Objektiv auszuwählen. Einen guten und günstigen Allrounder habe ich im Tamron 28-75mm/2,8 gefunden, das einzige, was ich damit noch vermisse, ist vielleicht ein wirkliches Weitwinkel-Objektiv für Innenaufnahmen und Landschaften. Eine Empfehlung von mir: Kauft euch keine Fototasche, sondern einen Kamera-Polstereinsatz – der kann je nach Gelegenheit in die schicke Umhängetasche oder in den praktischen Wanderrucksack eingepackt werden. Ganz wichtig ist für mich neben Kamera und Objektiv noch mein Stativ, ein Günstiges von Polaroid, das zusammengeklappt gut in meinen Koffer und in meine Reisetasche passt und nur ganz wenig wiegt. Wenn ich nur aus Spaß fotografiere, tue ich das auch häufig analog. Dafür habe ich eine analoge Nikon-Spiegelreflex mit 50mm-Objektiv (wohl meine absolute Lieblingskamera), eine Lomography Fisheye, eine Lomo La Sardina und eine Lomo Holga, die ich mittlerweile aber kaum noch benutze, da das Entwickeln der 120er Filme inzwischen so schwierig und teuer geworden ist.

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Freibeuter Reisen – Systemkamera als echter Schatz

Auf www.freibeuter-reisen.org erzählt Nicole Geschichten über das Reisen. Es geht um Natur, um Kultur, um das Meer, um Legenden und alte Bräuche. Manchmal gibt es Abenteuer auf dem Wasser, manchmal unter Wasser. Sie erzählt von ihren Erlebnissen in der Natur oder in der Stadt. Sie berichtet von Begegnungen mit Menschen und experimentiert mit Vorliebe in fremden Kochtöpfen.

Seit ein paar Monaten habe ich eine neue Kamera. Einen echten Schatz, mit dem ich wirklich total zufrieden bin. Nachdem ich vorher mit einem Allrounder gearbeitet habe, einer Lumix DMC TZ 61 mit 30 fachem Zoom, habe ich mich nun für eine Systemkamera mit Festbrennweite 12-60mm entschieden. Absolut eine richtige Entscheidung. Die Lumix DMC G81 ist für mich die perfekte Kamera. Sie hat eine supergute Bildqualität, Spritzwasserschutz, einen Bildstabilisator, sie ist richtig schnell auch bei mehrfach Auslöser. Dann hat sie noch ein drehbares Display mit Touch Screen und ist natürlich Wifi tauglich. Bisher hat sie sowohl den Sand und Wind in der Wüste, als auch die Feuchtigkeit im Amazonas überlebt – ich hoffe sie hält noch recht lange. Zum Tauchen haben wir noch eine Canon S110 und gerade bin ich dabei eine Action-Camera, die Eagle 4K, auszuprobieren. Mal sehen ob die auch zum Tauchen taugt. … jetzt fehlt mir eigentlich nur noch eine Drohne für Luftaufnahmen.  :-)

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Today We Travel – Viel Bildqualität für relativ kleines Geld

www.todaywetravel.de ist ein Reiseblog auf dem die Liebe zur Fortbewegung, zum Unbekannten und in letzter Konsequenz zu unserer Welt, literarisch hübsch zum Ausdruck gebracht wird. Aylin und Stefan sind immer mit einem offenen, neugierigen Blick auf unsere Umwelt und Mitmenschen, egal ob in Patagonien oder im eigenen Kiez, unterwegs.

Mit den Jahren ist unsere Fotoausrüstung tatsächlich gewachsen. Als wir 2013 zu unserer Weltreise aufbrachen, nahmen wir nur eine kompakte Digitalkamera mit: die Canon S110. Quadratisch, praktisch, leicht. Trotz der geringen Größe bot die Canon viele Einstellmöglichkeiten, wie man sie von einer DSLR kennt: RAW Format, einstellbarer ISO, Verschlusszeit, Blende & Co. War das Fotografieren zu Beginn mehr ein “Knipsen”, entwickelte ich während der 1,5 jährigen Reise eine echte Fotografieleidenschaft. Nach der Weltreise war mein Budget begrenzt, daher kaufte ich mir eine günstige Nikon D3300. Statt in neue Kameramodelle investiere ich momentan lieber in Objektive: neben dem 18-105mm Kitobjektiv liebe ich meine 50mm (1.8) Nikon-Festbrennweite und nutze auch gerne das lichtstarke 17-50mm (2.8) Tamron. Wenn es mal etwas mehr Zoom sein soll, tut das 70-300mm Tamron seinen Zweck. Stefan ist eigentlich mehr der Schreiber bei Today We Travel. In 2017 stand dann aber seine Alpenüberquerung an, daher musste eine kompakte Kamera her. Seitdem fotografiert Stefan mit einer spiegellosen Systemkamera: der Sony A6000. Die Bildqualität ist super und bei Gelegenheit kauft Stefan sicher noch eine 35mm Festbrennweite. Unsere Ausrüstung transportieren wir meist in unseren normalen Rucksäcken (Objektive und Kamera schützen wir mit Neopren-Schutzhüllen). Für Citytouren habe ich noch eine verhältnismäßig unauffällige Crumpler Umhängetasche, die den Body und zwei Objektive fassen kann. Als Reisestativ besitzen wir ein leichtes Carbon Stativ von Manfrotto, das wir zuletzt in Wien für tolle Nachtaufnahmen im Einsatz hatten. Ich glaube, dass man für gute Fotografien keine teure Ausrüstung braucht, sondern ein Gespür für Motive, Bildkomposition und Stimmungen. Zu Beginn meiner “Fotografiekarriere” war die Lernkurve für technisches Grundwissen noch sehr hoch. Doch richtig gut finde ich meine Fotografien erst, wenn ich es schaffe, ein Gefühl einzufangen.

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Die „Cruise Sisters“ nehmen immer eine Spiegelreflex mit

Janice und Juliet sind zwei Schwestern mit einer Leidenschaft – Kreuzfahrten! Sie wuchsen in Schweden auf und fühlten sich schon immer auf dem Wasser zu Hause. Nach über 14 Kreuzfahrten entschieden sie sich im August 2015 den Kreuzfahrtblog www.cruise-sisters.de zu starten.

Auf unseren Kreuzfahrten haben wir immer unsere Nikon D3200 mit, auch wenn es nur zwei Tage sind. Das ist zwar keine teure Profikamera, aber ein tolles Einsteigermodell unter den Spiegelreflexkameras. Da wir zu zweit sind, kann eine von uns immer Instagram Stories mit dem Smartphone machen und die andere macht Fotos mit der Kamera. Unser Standardobjektiv ist das Nikon AF-S DX Nikkor 18-105 mm 1:3,5-5,6G ED VR. Wenn es mal schnell gehen muss, dann hängen wir uns die Kamera einfach um den Hals und gehen los. Die kommt auch abends zum Essen mit. Aber eigentlich ist auch immer unser Sigma DC HSM 10-20 mm 1:4-5,6 Ultra-Weitwinkelobjektiv dabei, das wir dann in unserer praktischen Kameratasche von Amazon Basics verstauen. Denn die schönsten Aufnahmen vom Meer, vom Schiff oder den Räumen an Bord kann man nur damit machen. Für Portraits oder Aufnahmen von weit entfernten Objekten, nehmen wir auch das Teleobjektiv Nikon AF-S FX Nikkor 70-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR mit. Das passt auch noch in die Kameratasche mit rein. Das Schleppen ist es uns wert, denn die tollen Aufnahmen entschädigen jegliche Anstrengung. Kleinigkeiten, wie die Bordkarte, etwas Geld und die Speicherkarten finden auch noch in der Kameratasche Platz. Und wenn es mal noch ein Video sein soll, dann zählen wir auf unsere kleine YI 4K Action Kamera. Die ist super handlich, passt auch in die Jackentasche und ist schnell griffbereit, wenn wir unterwegs sind. Oder wir stellen sie einfach auf unser Stativ und machen mit ihr eine Langzeitaufnahme von der Hafenausfahrt oder dem Sonnenuntergang. Ab einer 7-tätigen Reise heißt es bei uns immer volles Programm, da wird alles an Equipment eingepackt.

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Die Ausrüstung der Ausreisserin ist immer im Wandel

Weltreise und Aussteigerleben – das ist nichts für Nicole. Die Urlaubstage zu Hause vor dem Fernseher zu verplempern aber auch nicht. Denn Nicole liebt es, immer mal wieder aus dem Alltag auszureißen, um andere Länder, Leute und Landschaften kennen zu lernen. Sie liebt es, in der Natur aktiv unterwegs zu sein und einfach die Abwechslung zu genießen. Von all diesen Dingen berichtet sie in ihrem Blog www.ausreisserin.de.

Kein anderer Teil meines Reisegepäcks ist so sehr im Wandel wie meine Fotoausrüstung. Begonnen habe ich mit einer Digicam, die bei meinen Trekkingtouren vom Packmaß und Gewicht Gold wert war. Mit steigenden Ansprüchen habe ich mich zu einer Bridgekamera hochgearbeitet. Die Panasonic Lumix FZ-150 war der perfekte Kompromiss: Sie bot deutlich mehr Qualität, Zoom und individuelle Einstellungen, war aber immer noch einigermaßen handlich auf Wanderungen. Mittlerweile schleppe ich eine Spiegelreflexkamera mit mir herum, wobei gute 90% der Reisezeit das 18-200 mm Reisezoom-Objektiv von Sigma auf meiner Nikon D-7000 sitzt. Die anderen Objektive, ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv v.a. für Nachtaufnahmen sowie meine 90 mm Festbrennweite von Tamron für Makros, kommen leider nur punktuell zum Einsatz. Meine Kinder haben naturgemäß wenig Geduld für lange Fotosessions und Objektivwechsel. Die Ausrüstung verstaue ich in meinem Fotorucksack, dem Lowepro Hatchback. Für Städtetouren ist er optimal: Ausreichend bequem, ins Kamerafach unten passen Kamera, Objektive, Akkus, SD-Karten & Co. rein, und oben im Gepäckfach landen Tagesproviant, Jacke & Co. Auf Wanderungen, bei denen ich momentan ein Kind tragen muss, kommt allerdings nur die Kamera mit Reisezoom mit. Die meiste Zeit hängt sie mehr oder weniger bequem um meinen Hals, teils verstaue ich sie im Gepäckfach der Kraxe. Alles nicht optimal, aber unterm Strich zur Zeit die beste Lösung, weil ich keine weitere Kompaktkamera anschaffen möchte.

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„Snoopsmaus“ ist professionell ausgerüstet

Snoopsmaus ist das Internetpseudonym von Romy, die bereits seit 2006 bloggt. Ihr Reiseblog www.snoopsmaus.de ist für neugierige Reisende gedacht und richtet sich an Menschen ohne Kinder, dem Backpacking Entwachsenen, Inspiration für Reisen mit dem gewissen Etwas Suchenden und an all jene, die als Fitnessmuffel Outdoor-Aktivitäten dennoch nicht abgeneigt sind.

Meine Reiseausrüstung lässt sich schnell umreißen: meine Vollformat-Spiegelreflexkamera muss mit und an ihr befindet sich ein „Reiseobjektiv“. Mitte Januar 2018 habe ich mein geliebte Nikon D700 (leider von der Technik her fast 10 Jahre alt) gegen eine nigelnagelneue D850 ausgetauscht. Vor allem im ISO-Bereich hat sich in den letzten Jahren so viel getan und nun bin ich wieder perfekt professionell ausgerüstet. Dazu kommt das „Reiseobjektiv“, das Nikkor 24-120 mm 1:4G ED VR. Es ist ein kleiner Tausendsassa und bleibt daher fast immer auf der Kamera. Auch wenn es nicht immer die Tiefenschärfe anderer Nikkor-Objektive hat, ist es eines meiner liebsten Objektive, da ich von Weitwinkel bis zu einer guten Zoomrange auf den meisten Reisen gut ausgestattet bin. Ansonsten fotografiere ich gerne noch mit einer älteren Festbrennweite (50 mm, 1:1,4). Im Vergleich ist es ein Winzling, ausgestattet mit unglaublicher Schärfe und doch meist „nur“ Ersatz, falls etwas am großen Objektiv sein sollte – quasi meine Fall-Back-Lösung. Auf beiden Objektiven habe ich zum Schutz immer UV-Filter aufgeschraubt. Sollte ich einmal andere Objektive benötigen, befinde ich mich übrigens in der luxuriösen Situation, einen Fotografen zu Hause zu haben. Ich brauche also „nur“ in die Tasche zu greifen, um z.B. das 24-70 mm (1:2,8) zu nutzen. Außerdem befindet sich in meinem Fotorucksack ein Stativ, da ich Nachtaufnahmen liebe sowie einen Fernauslöser, bei dem ich mit meinem Smartphone auch die Einstellungen an der Kamera einstellen kann. Speicherkarten, Ladegeräte, ein Microfasertuch und eine Reisesteckdose dürfen ebenfalls nicht fehlen. Zudem habe ich meist noch eine GoPro dabei, doch die neue D850 kann ebenfalls Video und so werde ich hier in Zukunft öfters auf die Action-Cam verzichten. Ab und zu kommt auch eine Mavic Pro-Drohne mit, die aber ebenfalls meinem Freund gehört und daher wäge ich ab, wann und ob ich sie wirklich brauche – kostet schlussendlich alles Gewicht und Platz.

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„Travelita“ wechselte von Canon zu Sony

Nach dem Motto: „Lasst uns zusammen die Welt entdecken“ – hält Anita stets nach neuen Abenteuern Ausschau. Seit 2012 berichtet die junge Schweizerin auf www.travelita.ch über ihre Wochenendausflüge, Städtetrips und Fernreisen.

Ich habe seit Sommer 2015 mit dem Kauf der Sony a7rII langsam von meiner ursprünglichen Canon Ausrüstung auf Sony umgestellt und bin sehr happy mit den handlichen Sony Kameras. Den definitiven Wechsel habe ich diesen Frühling mit dem Kauf der Sony a9 als Zweitkamera vollzogen und danach mein ehemaliges Canon Setup verschenkt. Aktuell befinde ich mich zusammen mit meinem Freund auf einer sechsmonatigen Reise. Von unserem Fotografie Equipment haben wir die beiden oben genannten Kameras eingepackt. Bei den Objektiven taten wir uns etwas schwer damit, was zu Hause bleibt und was mitkommt. Wir arbeiten ausschließlich mit Festbrennweiten, was für längere Auslandsreisen keine wirklich praktische (und leichte) Grundlage bildet. Eingepackt haben wir nach längerem hin und her die folgenden Objekte: Sigma 20mm F1.4 / Sony Digaston 35mm F.1.4 / Sony Planar 50mm 1.4 / Sony FE 90mm F2.8. Dieses Setup deckt mit Ausnahme eines richtig guten Zooms die Bandbreite ab, die wir unterwegs üblicherweise nutzen. Definitiv am Meisten im Einsatz ist das 35 mm Objektiv – mein liebster Allrounder. Ebenfalls eingepackt haben wir unser Manfrotto Befree Karbonstativ. Wir haben das Kameraequipment auf zwei Rucksäcke/Personen aufgeteilt und nutzen zum Schutz zum einen eine uralte Kameratasche von Tamrac sowie den Everyday Messenger von Peak Design (dort drin sind zusätzlich noch all die Kabel, Akkus, Putzmaterial, Fernauslöser und sonstiger Krimskrams untergebracht).

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Die Ausrüstung von „Pureglam“ ist komplett anders aufgebaut

PUREGLAM von Vanessa Pur – Was im Jahre 2010 einmal als kleiner privater Blog begonnen hat, ist inzwischen ein Lifestyle-Magazine, in dem viel Liebe zum Detail steckt und worum sich aktuell sechs Menschen kümmern. Fester Bestandteil sind u.a. die Rubriken Food, Fashion und Reise.

Wenn ich die verschiedenen Reiseblogger vergleiche, ist meine Fotoausrüstung vollkommen anders aufgebaut und das hängt auch meistens davon ab, dass bei PUREGLAM selten auf hohe Berge geklettert wird oder mit einem Kanu einen Fluss entlang gerudert wird. Der Schwerpunkt unserer Reiseberichte setzt sich aus Hotelvorstellungen im Luxussegment, Restaurantvorstellungen und Airline-Vorstellungen zusammen und somit ist das Gewicht der Ausrüstung nicht das große Problem – wohingegen ein Backpacker natürlich auf jedes Gramm achten muss. Die Berichte sind in den meisten Fällen eine Kombination aus Erlebnisberichten, Detailaufnahmen und nahezu fast immer eine ausführliche Video-Story. Aufgenommen werden die Szenen daher aktuell mit einer Canon 1Dx Mark II und einer Canon 5D Mark IV. Somit kann sichergestellt werden, dass gleichzeitig Foto und Video in entsprechender Qualität abgebildet werden und stimmungsvolle Aufnahmen für viele Marken entstehen. Da ich seit früher Jugend mit Canon-Geräten fotografiere, ist das Equipment auch vollständig von Canon. Als Objektive im Dauereinsatz ist meistens das Canon 70-200 f2.8 II und ein entsprechendes Weitwinkelobjektiv, wie das Canon 16-35 f2.8 III. Wenn der Schwerpunkt der Berichte auf Videoberichten gelegt wird, kommt meistens das 24mm f1.4 oder das 35mm f1.4 Objektiv zum Einsatz um auch in der Abendstimmung noch schöne Momente aufnehmen zu können, dazu befindet sich aktuell ein Gimbal im Gepäck, welches in vielen Aufnahmesituationen schon eine große Erleichterung (nur nicht beim Gewicht) war. Da die meisten Hotelberichte nicht an einem Tag entstehen und die Aufenthalte meistens deutlich länger sind, ist das Gewicht der Fotoausrüstung nicht das größte Problem und man kann entsprechend vorplanen oder unter Umständen auch das Gepäck vorschicken. Während der Reisen wird das Reisegepäck aktuell in einen Rucksack von Manfrotto verpackt, der beide Gehäuse problemlos aufnehmen kann und auch noch Platz für eine Drohne, Ladeteile und einen Laptop bietet. Ein Smartphone befindet sich auch regelmäßig im Gepäck, wird aber lediglich für Instagram-Stories oder Snapchat verwendet, aber in den seltensten Fällen für Blogberichte oder entsprechende Videos bei YouTube.

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Funktional, einfach und schlicht – Anna immer unterwegs

Anna ist in den 20ern und verdammt reisehungrig. Klar, dass sie immer unterwegs ist und passenderweise ihren Blog www.immer-unterwegs.com genannt hat.

Mir ist aufgefallen, dass ich beim Fotografieren ganz schön faul bin, vor meiner jetzigen Kamera hatte ich eine Systemkamera mit zusätzlichen Zoom-Objektiv. Ich war aber oftmals wechselfaul und habe mich dann beim Auswerten der Bilder nach meinen Reisen, sehr über mich selbst geärgert. Der Zufall brachte mich zu einer Bridge Kamera. Ein Freund wollte seine gebrauchte Lumix F28 (25-600mm) von Panasonic verkaufen und bot mir einen fairen Preis an. So kam ich zu einer Kamera für objektivwechselfaule Menschen und bin nach wie vor sehr happy mit mit der Entscheidung. Für schnelle Schnappschüsse, Selfies und kurze Videos,vor allem für die sozialen Netzwerke, nutze ich zusätzlich mein Huawei P10, von dem ich über allem Maßen begeistert bin.Das Handy habe ich oft nahe bei mir (z.B. in der Jackentasche) und meine Kamera trage ich mit einem gebrauchten Umhängegurt um die Schulter. So habe ich sie auch immer griffbereit. Mit ihr fotografiere ich oft Landschaften, Gebäude und ihre Details oder Ausblickevon oben. Für meinen 11-tägigen Cityhopping-Trip quer durch Europa habe ich für mich den Dakine Womens Stashable Backpack 20L Dotty ausprobiert . Man kann ihn wie eine Einkaufstasche zusammenfalten. Um die Kamera, Wasser und Geldbörse trocken zu halten und rückenschonend zu tragen, ist das für mich eine perfekte Variante.  Mein Equipment ist also eher funktional und einfach, perfekt für meine Kurzreisen.

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Fee will sich unterwegs keinen Bruch heben

Fee thematisiert in ihrem Blog www.feeistmeinname.de all das, was sie glücklich macht. Und das ist eine ganze Menge: DIYs, Fotografie und Lomografie, Rezepte, Musik, Reisen und mehr. Außerdem zelebriert sie immer wieder ihre Zuneigung zum Ruhrpott.

Mein Kameraequipment muss für mich handlich und nicht zu schwer sein und gleichzeitig gute Qualität bieten. Ich bin klein und will mir unterwegs keinen Bruch heben. Auf Wechselobjektive und ihre Vorteile will ich trotzdem nicht verzichten. Seit drei Jahren begleitet mich daher meine Olympus OM-D E-M1 auf Reisen, vorher habe ich mit der E-M5 fotografiert und konnte das meiste an Equipment übernehmen. Seit ich die E-M1 habe, ist das To-Go-Objektiv für mich das M.ZUIKO DIGITAL ED 12‑40mm 1:2.8 PRO, das sich durch Flexibilität bei gleichzeitig sehr guter Bildqualität auszeichnet. Bei normalen Lichtbedingungen ist es das einzige Objektiv, was ich tagsüber brauche. Gerade abends und in Restaurants wechsle ich dann oft auf mein Panasonic Lumix G F1,7/ 20 mm-Objektiv, das mit der Olympus kompatibel ist. Klein, leicht und lichtstark. Ich habe auch noch eine 45 mm-Festbrennweite, ein Makroobjektiv und ein Zoom mit 40-150mm, aber die begleiten mich auf Reisen eher selten. Filmen tue ich vollständig mit meinem iPhone, dafür habe ich auch ein kleines Stativ von Gorillapod, was eigentlich immer dabei ist. Ein normales Stativ benutze ich eigentlich fast nie, das ist mir zu schwer. Ich arbeite mit Mäuerchen und anderen Hilfsmitteln und meinem Lieblingsinstrument, dem Selbstauslöser. All meine Sachen kommen gemeinsam mit allem anderen, was ich so rumschleppe, in eine Kameratasche. Ich habe zwei Modelle in klein und groß, eine von JoTotes, eine von Epiphany, die beide nicht auf den ersten Blick „Ich bin eine Kameratasche“ schreien. Manchmal stecke ich die Kamera aber auch einfach in ein Softcover und transportiere sie in einer beliebigen Tasche oder einem Rucksack. Wie es für die jeweilige Reise gerade am besten passt.

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Eine Weiterentwicklung für Travelroads

Mandy liebt es unterwegs zu sein: neue Orte und Landschaften zu entdecken, fremde Kulturen kennen lernen und den historischen Spuren der Vergangenheit folgen – genau dann ist sie in ihrem Element. Unter www.travelroads.de teilt die Leipzigerin ihre Erfahrungen und Eindrücke auf Reisen, vom Leben im Ausland, aber auch von Ausflügen vor der eigenen Haustür mit uns.

Bei meinem letzten Roundup zum Thema war ich noch mit meiner Kompaktkamera Sony DSC-HX300 unterwegs. Letztes Jahr habe ich mir schließlich die Nikon 5300 zugelegt. Es wurde Zeit für Weiterentwicklung! Ich habe bereits öfter gemerkt, dass mir die Sony nicht mehr reicht und in manchen Bereichen an ihre Grenzen kommt. Besonders auf meinem Roadtrip im Westen der USA mit Bloggerfreundin Synke merkte ich den Unterschied sehr – sie war mit einer Nikon unterwegs -, angefangen u.a. bei Tierfotografie, wo man ein gutes Teleobjektiv haben musste, um in der Ferne Tiere zu fotografieren. Und das manchmal sehr schnell gehen musste, was der Auslöser meiner Kamera einfach nicht schaffte. Ich merkte: Das Fotografieren mit meiner Sony machte mir keinen rechten Spaß mehr im Vergleich zur Nikon. Nun bin ich trotzdem immer noch mit recht wenig Equipment unterwegs: Meine Nikon mit 18-105 mm Objektiv. Ein Teleobjektiv von der analogen Kamera meiner Schwester (Nikon Af Nikkor 70-300 mm). Der einzige Nachteil: Da das Objektiv analog ist, muss man den Fokus manuell einstellen. Klappt leider nicht immer auf Anhieb, aber reicht mir momentan erstmal. Zusätzlich nehme ich nun nur mehrere SD-Karten, sowie meine externe USB-Festplatte mit, die ich mir ebenfalls neu zugelegt habe. Alternativ fotografiere ich parallel oft ebenfalls mit meinem Samsung Galaxy A 5. Noch brauche ich etwas Übung für das Fotografieren mit der Spiegelreflexkamera, besonders was das Fotografieren außerhalb des Automatikmodus angeht. ;)

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Sunnyside2go ist die Kamera ins Wasser gefallen

Luisa ist eine fotografiebegeisterte Reisende aus Hannover, die immer auf der Suche nach den schönsten Orten auf der ganzen Welt ist. Im Jahr 2015 hat sie ihre beiden größten Leidenschaften – das Reisen und die Fotografie – in ihrem Blog www.sunnyside2go.de vereint.

Lange Zeit habe ich auf meinen Reisen mit der Nikon D7100 fotografiert. Leider ist meine treue Begleiterin vor einiger Zeit ins Wasser gefallen und somit musste eine Ersatzkamera her, obwohl die Nikon es tatsächlich überlebt hat! Nun begleitet mich also entweder die Nikon D7100 oder meine Sony Alpha 6000. Die Sony kommt meist beim Wandern oder bei Städtetrips zum Einsatz – eben dann, wenn ich keine Lust habe viel zu schleppen. Meist nutze ich das mitgelieferte 16-50mm Kit-Objektiv, welches unglaublich klein ist oder die 19mm F2.8 Festbrennweite von Sigma. Ich mag die Alpha insbesondere deshalb, weil sie so handlich ist und trotzdem eine fantastische Bildqualität abliefert – allerdings muss ich auch gestehen, dass mir das Fotografieren mit meiner Großen viel mehr Spaß macht! Mit der Alpha habe ich eher das Gefühl zu „knipsen“. Für die Nikon besitze ich eine 35mm F1.8 Nikon-Festbrennweite, das 17-50mm von Sigma mit durchgehender F/2.8 und ein 70-300mm Teleobjektiv, welches ich z.B. beim Whale Watching oder auf Safari einsetze. Früher habe ich immer darauf geachtet, dass ich meine Kamera stets in Kamerataschen transportiere. Seit dem Tauchgang meiner Kamera weiß ich jedoch, dass die Teile ordentlich was aushalten und somit nehme ich die Kameras auch gern einfach mal in der Handtasche mit. Ansonsten besitze ich noch ein Manfrotto Element Stativ, eine kleine Actioncam, einen ND-Filter, einen Sun-Sniper Kameragurt, diverse XWrap-Tücher zum Transport, zwei Crumpler-Kamerataschen, mehrere Speicherkarten, Ersatzakkus, Mikrofasertücher etc.

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Vom iPhone zur Systemkamera – The Travellette

Laura-Lee, 27 Jahre alt, vegan und verliebt in die Welt, hat 2013 thetravellette.com gegründet. 2016 kündigte sie ihren Job und machte sich als Reisebloggerin und Online Marketing Spezialistin selbstständig. Seitdem reist sie mehr denn je.

Nachdem ich jahrelang nur mit meinem iPhone 6S Plus gefilmt und fotografiert habe, bin ich vor ca. einem Jahr auf die Systemkamera Panasonic Lumix G DC-GX800K 7.5 cm (3″) umgestiegen. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Wahl, denn sie ist handlich und leicht. Perfekt für Reisen, auf die man sowieso schon viele Dinge mitnehmen möchte. Ich reise sehr minimalistisch, ausschließlich mit Handgepäck und da kann ich keine große Kameraausrüstung gebrauchen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Bei der Lumix kann ich das Objektiv je nach Situation austauschen. Außerdem ist die Videoqualität mit der 4K-Option perfekt für meine YouTube-Videos . Auch bei den Fotos habe ich diese Option, die ich dort aber noch nie verwendet habe, weil die Bildqualität so einfach schon phänomenal ist. Zusätzlich habe ich mir einen GorillaPod Dreifuß gekauft, der sich sehr gut zum Filmen und für Fotos eignet, wenn mal keine zweite Person, zum Knipsen dabei ist. In meiner kleinen Kameratasche habe ich außerdem noch drei Extra-Speicherkarten mit insgesamt über 200 GB und zwei Extra-Akkus. So komme ich nie in die unangenehme Situation nicht mehr filmen oder fotografieren zu können. Und natürlich darf auf längeren Reisen meine externe Festplatte (WD 2TB My Passport) nicht fehlen.

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Yummytravel ist mit ihrer Sony sehr zufrieden

Jessica ist süchtig nach Reisen und hat ständig Fernweh. Vor allem die verschiedensten Kulturen und Menschen haben es der Bloggerin aus dem Ruhrpott angetan. Seit 2015 schreibt sie auf www.yummytravel.de über ihre Erlebnisse und gibt Einblicke in die kulinarischen Besonderheiten eines Landes.

Auf Reisen bin ich meist minimalistisch unterwegs und verzichte auf unnötigen Ballast. Sehr zufrieden bin ich mit meiner Sony Alpha 6000, die mich schon seit Jahren immer wieder begleitet. Sie ist schön kompakt, vielseitig und vor allem ein leichtes Gepäck. Wenn ich Momente auf Reisen festhalten möchte, dann nutze ich so viele automatische Einstellungen der Kamera wie möglich. Denn viele Augenblicke sind einfach zu schnell vergänglich, um ewig an den Kameraeinstellungen herumzudoktern. Dabei habe ich meistens noch das Sony SEL 50 mm Objektiv mit. Dieses begeistert mich am meisten, da es sehr scharfe Bilder macht. Zudem ist das Objektiv sehr günstig und hat ein perfektes Preis-Leistungsverhältnis. Am Anfang meiner Fotokarriere habe ich auch immer eine passende und viel zu große Kameratasche und allerhand Schnickschnack mit mir rumgeschleppt. Das meiste davon blieb unberührt und deswegen konzentriere ich mich mittlerweile auf das wesentliche. Ein Stativ? Kann man oft gebrauchen, aber mal ehrlich, dass ist nur Ballast. Stative findest du in deiner Umgebung genug und mit ein bisschen Erfindergeist, lässt sich schnell eins basteln oder zweckentfremden. Das macht nämlich auch noch unheimlich Spaß. An weiteren Gadgets habe ich auf jeden Fall immer einen Lenspen (zu Reinigung) und ein paar extra Speicherkarten mit 64 GB und natürlich einige volle (!) Akkus dabei. Meine Fotos sichere ich auf der externen LaCieRugged 1 TB Festplatte.

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Womit breitengrad66 fotografiert

All jene, die wissen wollen, womit der Autor dieses Blogs fotografiert, finden HIER eine Antwort.

Thomas Limberg

Ob Nordpol, Himalaya oder der Zoo um die Ecke. Immer wenn ich unterwegs sein und Neues entdecken kann, bin ich am glücklichsten. In diesem Blog nehme ich Dich seit 2010 mit auf meine Städtereisen, Roadtrips, Wander-Abenteuer und zu vielem mehr.

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