Ein Wochenende im Ruhrgebiet

Was kann man im Ruhrgebiet an einem Wochenende machen? Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt, da ich seit meinem ersten Besuch im Pott ziemlich begeistert vom Revier bin und bei jedem weiteren Aufenthalt möglichst viel sehen möchte. Inzwischen war ich sehr oft dort und kenne mich gut aus. Falls ihr nach Tipps und Erfahrungen für Ausflugsziele im Ruhrgebiet sucht, könnte euch der nachfolgende Artikel nützlich sein. Ich beschreibe darin meine letzte Reise ins Ruhrgebiet und ihr könnt beispielhaft sehen, was man an einem Wochenende im Ruhrgebiet machen kann.  

Diese Orte haben wir an unserem Wochenende im Ruhrgebiet besucht:

Halde Prosperstraße – Einer meiner Lieblingsplätze im Ruhrgebiet

Begonnen haben wir unser Wochenende im Ruhrgebiet an einem meiner Lieblingsplätze: der Halde Prosperstraße in Bottrop. Von dieser Halde hat man nicht nur eine fantastische Aussicht auf einen Großteil des Ruhrgebietes, man kann hier auch richtig viel machen. Von oben sind einige Zechen, wie z.B. die bekannte Zeche Zollverein in Essen oder die Zeche Nordstern in Gelsenkirchen zu sehen. In unmittelbarer Nachbarschaft sieht man die Veltins Arena – das Stadion von Schalke 04 sowie die Halde Hoheward mit den charakteristischen geschwungenen Bögen auf dem Gipfel. Ganz nah liegt die Halde Beckstraße, die wir von unserem Standort aus besonders gut sehen können. Auf ihrem Gipfel thront der sogenannte Tetraeder. Eine weithin sichtbare Landmarke, die auch für Besucher zugänglich ist.

Eigentlich hatten wir geplant, auf diese Halde zu wandern. Da das Thermometer aber 34 Grad anzeigt, nehmen wir davon Abstand und setzten uns in den Biergarten auf der Halde Prosperstraße. Dieser gehört übrigens zur Skihalle. Diese zieht sich den Hang der Halde hinunter. Wer will, kann hier tatsächlich Ski fahren. Die Saison beginnt allerdings erst im September. Stattdessen suche ich Abkühlung bei einer rasanten Fahrt mit der ebenfalls hier befindlichen Sommerrodelbahn. Die Fahrt macht tierisch Spaß und ist unbedingt empfehlenswert. Vor allem, weil sich währenddessen auch Ausblicke auf die benachbarte Kokerei Prosper ergeben. Hier wird noch heute Koks hergestellt. Das benachbarte Bergwerk Prosper-Haniel war übrigens das letzte Bergwerk in Ruhrgebiet, was die Kohleförderung einstellte. Kurz vor der Schließung hatte ich noch einmal die Möglichkeit unter Tage zu fahren. Wer wissen möchte, wie es war, für den habe ich HIER mehr dazu geschrieben.

Tetraeder Bottrop

 

Die Halde Hoheward
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Kokerei Prosper

Sommerrodelbahn Bottrop

Was sind eigentlich Halden?
Halden bestehen aus den Abfallprodukten des Bergbaus. Als in den Zechen des Ruhrgebietes Kohle gefördert wurde, kamen neben der Kohle auch noch weitere Materialien aus der Tiefe ans Tageslicht. Dieses Material wurde zu den Halden angehäuft, die im Laufe der Zeit im ganzen Ruhrgebiet immer größer wurden. Heute sind diese beliebte Naherholungsgebiete. Eine Übersicht der schönsten Halden habe ich HIER zusammengestellt.

Empfehlenswertes Hotel – Das „the niu Cobbles“

Da wir unsere Reise ins Ruhrgebiet erst an einem späten Freitagnachmittag beginnen konnten, machten wir uns nach dem Besuch auf der Halde Prosperstraße direkt auf dem Weg zu unserem Hotel. Wir haben im sehr zentral gelegenen „the niu Cobbles“ in Essen geschlafen. Dabei hat sich nicht nur der Standort als perfekt erwiesen, es hat mir auch vom Design und vom Zimmer richtig gut gefallen. Die Bergbautradition des Ruhrgebietes wurde hier in der Einrichtung an vielen Stellen aufgegriffen. Im Zimmer befindet sich z.B. eine Tapete mit einem Bergmann und in der Lobby erinnern viele Einrichtungsgegenstände an den Bergbau. Überhaupt gibt es in dem Hotel viel zu entdecken. Besonders gelungen fand ich die im Bad angebrachte Collage von typischen Dingen, die bei einer Reise nach Essen eine Rolle spielen. Parken kann man direkt am Hotel. Infos zu Preisen und zur Zimmerverfügbarkeit im „the niu Cobbles“ Essen finden sich HIER*.

Etwas essen in Essen

Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, machten wir noch einen kurzen Spaziergang in die Essener Innenstadt. Unweit des Hauptbahnhofs stießen wir auf das Restaurant The Ash, wo wir schließlich einkehrten. Die Burger waren sehr gut, allerdings für den doch etwas höheren Preis auch etwas klein.

Essen Einkaufsstadt

Magischer Sonnenuntergang an der Achterbahn für Fußgänger

Wir beeilten uns mit dem Essen, weil wir unbedingt noch an eine schöne Stelle fahren wollten, von wo aus wir den Sonnenuntergang beobachten können. Wir entschieden uns für die Landmarke Tiger & Turtle in Duisburg. Diese liegt fast direkt am Rhein und ist von Essen aus in rund 30 Minuten zu erreichen. Ich war früher schon öfters hier, aber bisher nie zum Sonnenuntergang. Der erneute Besuch hat sich absolut gelohnt, denn der Sonnenuntergang an dieser „Achterbahn für Fußgänger“ über die ich HIER mehr geschrieben habe, ist absolut magisch.

Sonnenuntergang im Ruhrgebiet auf der Halde bei Tiger & Turtle in Duisburg

Sonnenuntergang im Ruhrgebiet auf der Halde bei Tiger & Turtle in Duisburg

Sonnenuntergang im Ruhrgebiet auf der Halde bei Tiger & Turtle in Duisburg

Sonnenuntergang im Ruhrgebiet auf der Halde bei Tiger & Turtle in Duisburg

Die Landmarke wirkt tatsächlich fast wie eine echte Achterbahn
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Sonnenuntergang im Ruhrgebiet auf der Halde bei Tiger & Turtle in Duisburg

Ein Besuch der Zeche Zollverein ist ein absolutes Muss

Der nächste Tag startete mit einem Besuch der Zeche Zollverein. Wenn man in Essen ist, muss man unbedingt dieses faszinierende Weltkulturerbe gesehen haben. Wir spazierten etwas über das Gelände und machten Foto um Foto. Auch wenn ich inzwischen einige Male hier war, wird es nie langweilig und es ergeben sich immer wieder neue Ansichten. Wir besuchten auch das sehenswerte Ruhr Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche. Über dieses Museum und noch mehr über Zollverein habe ich HIER geschrieben. Durch das Museum kommt man übrigens auch auf das Dach der ehemaligen Kohlenwäsche. Von hier hat man eine ganz besondere Aussicht über das Zechengelände und das Umland sowie auf die Skyline von Essen und die Veltins Arena in Gelsenkirchen.

Kanarienvogel vor der Zeche Zollverein in Essen

Rede Dot Design Museum in der Zeche Zollverein in Essen

Zeche Zollverein in Essen

Zeche Zollverein in Essen

Zeche Zollverein in Essen

Zeche Zollverein in Essen

Grubenfahrt auf der Zeche Ibbenbüren
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Skyline Essen

Witziger Zufall

Beim Verlassen des Museums ergab sich für uns ein ganz besonders witziger Zufall. Direkt vor uns verließ jemand das Museum, der uns sehr bekannt vorkam. Es war tatsächlich unser Reiseblogger-Kollege Jan, der unter https://deutschlandjaeger.de/ebenfalls einen Reiseblog betreibt. Und als wäre das nicht Zufall genug, kamen kurz darauf mit André und Nicolo von den Reiseblogs https://reisebloegle.de/ und https://www.nicolos-reiseblog.de/ zwei weitere sehr bekannte Gesichter hinzu, die mit Jan unterwegs waren. Was es doch für Zufälle gibt…

Spaziergang zur Kokerei Zollverein

Nach einem kurzen gemeinsamen Besuch im Biergarten auf der Zeche Zollverein schlossen die drei sich einer Führung an und wir machten einen kurzen Spaziergang zur benachbarten Kokerei Zollverein, die mindestens so sehenswert ist, wie die Zeche.

Kokerei Zollverein in Essen

Kokerei Zollverein in Essen

Burg Blankenstein und Gurken-Eis

Nach so viel Industriekultur zog es uns hinaus in die Natur. Als Ziel hatten wir uns die hübsche Fachwerkstadt Hattingen auserkoren. Diese hat einen historischen Stadtkern, über dem die Burg Blankenstein thront. Der Turm der Burg ist begehbar. Von oben kann man einen 360-Grad-Blick über Hattingen und das Ruhrtal genießen. Wir beobachteten, wie bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad, viele Menschen auf Kanus über die Ruhr paddelten oder in ihr schwommen. Mit einem Eis vom „Café Z.“ direkt am Hattinger Marktplatz verschafften wir uns anschließend Abkühlung. Wer mal dort ist, sollte unbedingt die Sorte „Gurke“ probieren. Ich fand diese ziemlich lecker und erfrischend.

Burg Blankenstein in Hattingen

Burg Blankenstein in Hattingen

PDie Trinkhalle Paulis Eck in Essen im Ruhrgebiet hatte sich besonders herausgeputzt
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Burg Blankenstein in Hattingen

Vom Ruhrgebiet in den Weltraum

Weiter führte uns der Weg zur Henrichshütte Hattingen, die ich in einem früheren Artikel einmal als Cape Canaveral des Ruhrgebiets bezeichnet habe. Tatsächlich erinnert der Hochofen des ehemaligen Hüttenwerkes irgendwie an die Abschussrampen der Raketen in Florida. Wie man in der Ausstellung im Museum der Henrichshütte sieht, gibt es tatsächlich einen Bezug zur Raumfahrt. Kurz bevor die Henrichshütte ihre Werkstore für immer schließen musste, wurde hier noch die sogenannte Cupola für die Internationale Raumstation ISS gefertigt. Der kuppelförmige Beobachtungsturm ist heute ein charakteristischer Teil der ISS und fliegt noch immer 400 km über unseren Köpfen durch den Weltraum.

Henrichshütte Hattingen

Henrichshütte Hattingen

Der Hochofen erinnert mich irgendwie an eine Raketenabschussstation
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Henrichshütte Hattingen ISS

Henrichshütte Hattingen

Henrichshütte Hattingen

Van Gogh in Essen – Das Museum Folkwang

Zurück in Essen kamen wir am Museum Folkwang vorbei, das Werke bedeutender Künstler, wie Van Gogh, Claude Monet oder Picasso zeigt. Ich war vor einiger Zeit dort und bei meinem Besuch ziemlich begeistert. HIER habe ich noch mehr über das Museum Folkwang geschrieben.

Museum Folkwang Essen

Vom Kohlecraftwerk ins Zizou

Gemeinsam mit unseren Blogger-Kollegen, die wir auf der Zeche Zollverein zufällig getroffen hatten, aßen wir anschließend im „Kohlecraftwerk“, das sich in direkter Nachbarschaft zum Folkwang Museum im hippen Essener Stadtteil Rüttenscheid befindet. Das Essen war sehr gut, die Preise angemessen und ich kann das Kohlecraftwerk insgesamt sehr empfehlen. Noch besser gefallen hat es mir im „Zizou“, das wir anschließend besuchten. Wer dort ist, muss unbedingt einmal den hauseigenen New York Cheesecake probieren. Dieser ist ein Traum!

Kohlecraftwerk

Zizou Essen

Zizou Essen

Zizou Essen

Interessante Exponate im Eisenbahn Museum Bochum

Am Sonntag schliefen wir aus und besuchten anschließend das Eisenbahn Museum in Bochum. Mir hat das Museum sehr gut gefallen, auch wenn ich insgesamt etwas mehr erwartet hätte. Aber vielleicht neige ich zu sehr dazu, dieses mit dem Deutschen Technikmuseum in Berlin zu vergleichen, wo es eine große Anzahl von wunderschön restaurierten Schienenfahrzeugen gibt. Leider kann das Museum in Bochum da nicht mithalten. Es ist deutlich zu sehen, dass an einigen Loks und Wagen der Zahn der Zeit nagt. Trotzdem kann ich einen Besuch hier empfehlen. Es gibt einige sehr interessante Exponate, wie z.B. einen Salonwagen, der einst zum Dienstzug Adolf Hitlers gehörte und der später von der Bundesregierung genutzt wurde. So wurde er auch bei Staatsbesuchen der Queen und des Schah Reza Pahlavi eingesetzt.

Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum

Eine weitere Ansicht der 50 001
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Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum Dampflok

Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum Grubenbahn

Dampflok auf der Drehscheibe im Eisenbahnmuseum Bochum

Zechenbahnen Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum

Eisenbahnmuseum Bochum

Salonwagen im Eisenbahnmuseum Bochum

Ein Stück China in Deutschland

Was kann man denn in Bochum noch machen, fragten wir uns nach dem Besuch des Eisenbahn Museums. Schnell war klar, dass wir in den Botanischen Garten fahren. In diesem befindet sich auch ein Chinesischer Garten, den wir schon lange einmal besuchen wollten. Schließlich sind wir seit unserem Besuch in Shanghai zu echten Fans von Chinesischen Gärten geworden. Tatsächlich steht der Chinesische Garten in Bochum seinen Vorbildern in Asien in nichts nach. Wüsste man es nicht besser, man würde glauben in China zu sein. Auch der restliche botanische Garten ist sehr sehenswert. Leider reichte unsere Zeit nur für einen kurzen Besuch, denn wir hatten uns noch ein weiteres Ziel an diesem Sonntag vorgenommen.

Botanischer Garten Bochum

Mammutbäume im Botanischen Garten Bochum

Chinesischer Garten im Botanischen Garten Bochum

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Chinesischer Garten im Botanischen Garten Bochum

Chinesischer Garten im Botanischen Garten Bochum

 

Auf der größten Haldenlandschaft Deutschlands

Das letzte Ziel an unserem Wochenende war die Zeche Ewald mit der benachbarten Halde Hoheward in Herten. Die Zeche Ewald ist für mich eine der schönsten ehemaligen Zechen im Ruhrgebiet. Sie ist nicht restauriert und es gibt auch kein Museum, sondern lediglich die alte Industrieruine. Diese ist dafür aber besonders schön. In ihrem Schatten befindet sich ein Biergarten, wo wir stilecht Currywurst gegessen haben, um uns für den anschließenden Aufstieg auf die Halde Hoheward zu stärken.

Der Aufstieg auf die Halde beginnt direkt an der Zeche. Gemeinsam mit der benachbarten Halde Hoppebruch gehört Hoheward zur größten Haldenlandschaft Deutschlands. Von oben hat man einen gigantischen Blick in das Ruhrgebiet. U.a. sind Essen, Bottrop, Bochum, Herne und Gelsenkirchen zu sehen. Als weithin sichtbare Landmarke befindet sich auf dem Haldengipfel das sogenannte Himmelsobservatorium mit zwei geschwungenen Stahlbögen sowie etwas unterhalb eine Sonnenuhr. Mehr zur Halde Hoheward habe ich HIER geschrieben. Für uns war der Besuch auf der Halde der letzte Programmpunkt unseres Wochenendes im Ruhrgebiet. Während wir das ganze Wochenende hochsommerliches Wetter hatten, braute sich zum Abschluss unserer Tour schlechtes Wetter zusammen. Die dunklen Wolken sorgten noch für eine ganz besondere Ansicht der Veltins Arena, die von der Halde Hoheward gut zu sehen ist.

Zeche Ewald

Currywurst im Ruhrgebiet auf Zeche Ewald

Biergarten Zeche Ewald

Besonders bei Sonnenuntergang bietet die Zeche einen traumhaften Anblick
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Halde Hoheward Herten

Zeche Ewald von der Halde Hoheward Herten

Halde Hoheward Herten

Sonnenuhr auf der Halde Hoheward Herten

Halde Hoheward Herten

Das tschechische Team beim Wechsel
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Veltins Arena auf Schalke bei Gewitter mit dunklen Wolken

Reiseinfos für ein Wochenende im Ruhrgebiet

Wo kann man gut übernachten?

Wir haben im Hotel „the niu Cobbles“* in Essen geschlafen. Ich kann dieses Hotel absolut empfehlen. Wer eher etwas Einzigartiges sucht, sollte vielleicht eine Nacht in einem Kanalrohr verbringen. Dieses Erlebnis ist in Bottrop möglich. Ich habe HIER über meine damaligen Erfahrungen dabei berichtet. Ansonsten zeigt die folgende Karte* aktuelle Übernachtungspreise von weiteren Hotels im Ruhrgebiet.



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Welche Literatur über das Ruhrgebiet ist empfehlenswert?

Ganz besonders empfehlen kann ich das Buch „Fotografieren im Ruhrgebiet“*. Dieses Buch ist bei mir mit seinen tollen Fotos und Tipps zu Fotostandorten im Ruhrgebiet zur absoluten Bibel geworden. Ebenfalls sehr oft schmökere ich im Buch „Auf Zeche“*. Darin sind alle ehemaligen Zechen im Ruhrgebiet beschrieben und mit aktuellen und historischen Fotos bebildert. Wer sich noch tiefer für die Geschichte der Zechen interessiert, dem sei das Buch „Die alten Zechen an der Ruhr“* sehrr empfohlen. Wer Tipps zum Wandern im Ruhrgebiet sucht, der dürfte mit „Die 40 schönsten Touren, Ruhrgebiet“* genau richtig liegen.

Bücher Ruhrgebiet

Was kann man sich im Ruhrgebiet noch anschauen?

Die Möglichkeiten im Ruhrgebiet sind endlos. Ich habe dort schon sehr viel gemacht und trotzdem bleibt immer genügend übrig, um Neues zu entdecken. Weitere Tipps zum Ruhrgebiet gebe ich euch HIER.

Bei unserem Wochenende im Ruhrgebiet wurden wir vom Ruhr Tourismus sowie vom Hotel „The Niu Cobbles“ in Essen unterstützt.

3 Kommentare

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  • Hallo Thomas,
    da bist du ja wirklich sehr nah an meiner Heimatstadt Castrop-Rauxel
    gewesen.

    Habe inzwischen auch schon 2x die Halde Hoheward in Herten besucht,
    echt cool da oben. Leider war es aber oben sehr dunstig…

    Die Zeche Zollverein hat mir nicht so gut gefallen, gerade von der Kokerei
    und dem Sonnenrad hatte ich mir mehr versprochen.

    Die Henrichshütte in Hattingen ist ok, daß Außengelände könnte aber etwas
    mehr Pflege gebrauchen, bei meinem Besuch lag hier und da sogar Abfall rum.

    Das Eisenbahnmuseum hat nach meiner Meinung auch schon seine besten
    Zeiten hinter sich. Liegt aber auch wohl daran, daß die nur noch wenig junge
    freiwillige Helfer bekommen. An der Kasse saß eine alte Dame die gefühlt schon
    jenseits 80 Jahre war, außerdem wackelte sie schon etwas mit dem Kopf.

    Trotzdem von dir ein sehr stimmiger Bericht, wie man es eigentlich von dir
    gewohnt ist.

    Vielen Dank für´s mitnehmen.

    Viele Grüße
    Stefan